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Uetersener Nachrichten

03. Dezember 2016 | 16:47 Uhr

Schlick-Athleten mit einer Mission

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Watt-OlümpiadeHeidgrabener Sportler sind am 30. Juli dabei und überreichen am Brunsbütteler Elbdeich einen Spendenscheck

Bei der Watt-Olümpiade am 30. Juli am Brunsbütteler Elbdeich ist auch wieder ein Handball- und Volleyballteam aus Heidgraben dabei. Erlöse aus dem Spektakel im Schlick kommen unter dem Motto „Stark gegen Krebs“ Betroffenen in der Region zugute.

„Schmutziger Sport für eine saubere Sache“ - unter dieser Überschrift machen in Brunsbüttel wieder hunderte „Wattleten“ beim Wattfußball, Watthandball, „Wattwolliball“ sowie beim Schlickschlittenrennen mit. Im Watt Sport zu treiben − „üben können wir das leider nicht“, schmunzelt Britta Hollander, die seit 2012 Heidgrabener für die Aktion mobilisiert. Die 22 Benefiz-Sportler trainieren auf dem Heidgrabener Beachvolleyballfeld und treten bei der Watt-Olümpiade in den Disziplinen Handball, mit roten „Schietwatter“-Team-Shirts, und seit 2014 auch Volleyball, mit grünen „Watt’n Schiet“-Team-Shirts an.

Neben dem Startgeld, das Hollander bislang vom SV Heidgraben erstattet bekommen hat, haben die engagierten Sportler auch immer einen Spendenscheck im Gepäck. „2015 waren es 3000 Euro, dieses Jahr werden es wohl um die 1500 Euro sein“, schätzt Hollander. Zusammengekommen ist das Geld durch ein für den guten Zweck veranstaltetes Tischkicker-Turnier sowie den Verkauf von Neujahrskuchen, Kinderpunsch und Quittengelee auf dem Heidgrabener Weihnachtsmarkt. „Bei der Preisverleihung werden die symbolischen Schecks dann übergeben“, so die „Wattregentin 2014“. Hollander wurde auf die Watt-Olümpiade aufmerksam, als ihr inzwischen verstorbener Mann Heinz schwer an Krebs erkrankte. „Fast alle hier haben Verwandte, die an Krebs gestorben sind oder Krebs hatten“, erläutert die engagierte Frau die Motivation ihrer bunt gemischten Truppe. Mit den gesammelten Geldern finanzieren die Organisatoren des Wattspektakels unter anderem Krebsinformationstage, Beratungsstellen für Krebspatienten, Typisierungsaktionen zum Aufspüren potenzieller Lebensretter, Angehörigenzimmer an Kliniken oder die Hospiz-Arbeit.

Bevor die Hobbysportler im Watt dem Ball nachjagen, dürfen die Zuschauer ab 12 Uhr den Einmarsch der 32 verkleideten Teams verfolgen. „Über unseren Auftritt verraten wir aber noch nichts“, so Hollander, „das wird eine Überraschung!“ Auf dem Programm stehen außerdem ein Watt-Gottesdienst, eine Spielemeile für Kinder und Auftritte von „Big Harry & Band“ sowie „Mandowar“.

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