zur Navigation springen

Uetersener Nachrichten

11. Dezember 2016 | 05:22 Uhr

Schwimmen : Rekorde und drei Medaillen

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Beim Rettungsschwimmen dürfen Sportler bereits ab ihrem 25. Lebensjahr an „Senioren-Titelkämpfen“ teilnehmen. Und die Deutschen Seniorenmeisterschaften sind für die Aktiven der DLRG Region Uetersen „ein alljährlicher Höhepunkt im Kalender“, wie Matthias Krause, Pressewart der Rettungssportler aus der Rosenstadt, es ausdrückte. In diesem Jahr fuhren die Senioren nach Luckenwalde in Brandenburg, wo das Uetersener Team nach seinen Erfolgen im vergangenen Jahr, als es sechs Medaillen geholt hatte, „erneut vorne mitschwimmen wollte“.

Der Freitag stand ganz im Zeichen der Einzelwettbewerbe. Mit Matthias Krause (Altersklasse 35) und Christian Tügel (Altersklasse 30) gingen zwei Uetersener an den Start. Vorjahressieger Krause wusste nach einer längeren, krankheitsbedingten Pause nicht so recht, wo er steht. Nach einem schwierigen Start in den Wettkampf steigerte Krause sich aber und erreichte in einem engen Finale den dritten Platz. Tügels Zeiten lagen alle im Bereich seiner Bestzeiten, weshalb er mit dem Wettkampf und seinem vierten Rang ebenfalls „zufrieden“ war.

Am Sonnabend folgten die Staffelwettbewerbe. Die Uetersener Herren der Altersklasse 120 mit Markus Mohnke, Frederik Schirdewahn, David Loosen, Marco Raddatz und Tügel, die diese Wertung im Vorjahr gewonnen hatten, trafen nun auf zwei letztjährige Medaillengewinner der Altersklasse 100. So war klar, dass die Titelverteidigung schwer werden würde. In der Puppenstaffel mischten die Uetersener mit einer starken Zeit noch vorne mit, doch dann unterlief ihnen in der Gurtretter-Staffel ein verhängnisvoller Wechselfehler, der mit Strafpunkten sanktioniert wurde. So rückte eine Medaille in weite Ferne und am Ende wurde es der fünfte Platz.

Besser machten es die Uetersener Herren der Altersklasse 140: Thorsten Thielke, Manfred Winkler, Arne Stahl und Krause schwammen einen guten Wettkampf und freuten sich am Ende über die Bronzemedaille.

Die Uetersener Damen, aufgerückt in die Altersklasse 140, wollten es nach ihrem Missgeschick der Disqualifikation vor Jahresfrist besser machen. Dies gelang Katharina Stephan, Stefanie Schoder, Julia Schatz und Petra Schankin, mit Bravour, denn in einem spannenden Wettkampf mit Berlin-Charlottenburg holte das Quartett aus der Rosenstadt mit zwei neuen deutschen Altersklassenrekorden in der Puppen- und Gurtretter-Staffel den Titel. „Mit insgesamt drei Medaillen belegte unser kleines Team trotz einiger Missgeschicke in der Gesamtwertung den 19. Platz“, stellte Krause zufrieden fest.

zur Startseite

von
erstellt am 19.Apr.2016 | 20:04 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert