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Uetersener Nachrichten

10. Dezember 2016 | 08:01 Uhr

Planung wird nächstes Jahr umgesetzt

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Strassenneubau Bauausschuss stimmt zu

Mit einer Stimmenthaltung haben die Mitglieder des Bau- und Planungsausschusses der von der Verwaltung vorgestellten Entwurfsplanung zum Neubau der Straße Am Moor zwischen Thujaweg und Brookkamp zugestimmt. Die Umsetzung der Baumaßnahme soll 2017 erfolgen.

Als Investitionskosten werden 720  000 Euro veranschlagt. Gemäß Ausbaubeitragssatzung dient die Straße Am Moor hauptsächlich dem Anliegerverkehr. Auf Grundlage der Satzung werden daher für den Neubau der Straße 85 Prozent der Kosten auf die erschlossenen Grundstücke umgelegt. Der voraussichtliche Beitragssatz je anrechenbarer Grundstücksfläche beläuft sich auf etwa 10,74 Euro/Quadratmeter. Bei Baubeginn können im Wege der Vorausveranlagung bereits bis zu 80 Prozent der voraussichtlichen Beiträge erhoben werden.

Die Entwurfsplanung sieht vor, dass zwischen Thujaweg und Kummerfelder Weg der Gehweg auf die Nordseite verlegt wird, der Gehweg zwei Meter breit sein wird, die Abgrenzung zur 4,75 Meter breiten Fahrbahn durch ein Hochbord erfolgt, die Oberfläche asphaltiert wird und die Bankette befestigt wird. Zwischen Kummerfelder Weg und Brookkamp soll die Fahrbahnbreite ebenfalls 4,75 Meter betragen, die Oberfläche asphaltiert und der Straßenrand befestigt werden. Ein Gehweg und Parkplätze, wie sie in einer ersten Planung vorgesehen waren, werden nicht angelegt. Wie zwischen Thujaweg und Kummerfelder Weg werden jedoch Ausweichstellen für den landwirtschaftlichen Verkehr geschaffen.

Die vom Bauausschuss beschlossene Planung stellt einen bereits von der Verwaltung überarbeiteten Entwurf dar. Erstmals war die Planung im November 2015 im Bauausschuss und im Dezember 2015 in einer Anliegerinformation vorgestellt worden. Die Anlieger lehnten die erste Planung ab. Unter anderem wegen der Lage des Gehweges auf der südlichen Seite, der Befahrbarkeit des Gehweges und weil sie durch den Neubau eine Zunahme des „Schleichverkehrs“ befürchteten. Eine Interessengemeinschaft gab an die Verwaltung Anliegerwünsche weiter. Berücksichtigt wurden die Oberflächengestaltung, die Bankettbefestigung und die Reduzierung der Fahrbahnbreite. Im Juli fand eine zweite Anliegerinformation statt, auf deren Ergebnis die nun von der Verwaltung vorgelegte Planung basiert. „Zwischen Thujaweg und Kummerfelder Weg wurde Sicherheit für Fußgänger gewünscht. Daher der Fußweg nun auf der Nordseite“, so Sylvia Köhn vom Bau- und Planungsamt.

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erstellt am 26.Okt.2016 | 16:37 Uhr

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