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Uetersener Nachrichten

06. Dezember 2016 | 13:17 Uhr

Gottesdienst in Uetersen : Ökumenische Begegnung wie in Taizé

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Der Geist der Gemeinschaft soll am 6. November in der Christkönigskirche lebendig werden.

Uetersen | Die „Communauté de Taizé“ (Gemeinschaft von Taizé) steht für ein einfaches Leben, feste Regeln, gemeinsame Gottesdienste und gemeinsame Mahlzeiten. Der Aufenthalt in Taizé ist von der Erfahrung des Lebens in Gemeinschaft geprägt. Gemeint ist damit nicht die Gemeinde selbst, sondern die Gemeinschaft von Taizé, die sich 1949 in dem Ort ansiedelte. Taizé gilt als weltweit erster ökumenischer Männerorden, der die interkonfessionelle Abendmahlsgemeinschaft nicht nur kennt, sondern auch regelmäßig praktiziert.

Bekannt ist die Communauté de Taizé auch für ihre charakteristischen Gesänge, die in vielfacher Wiederholung erklingen: einstrophig, kurz, in schlichtem Satz und zudem oft vierstimmig oder kanonisch. Die Bruder-Gemeinschaft wurde von Roger Schutz, 1915 in der Schweiz geboren und 2005 in Taizé ermordet, gegründet. Schulz war während seines gesamten Lebens Vorsteher des Ordens.

An die Tradition von Taizé, insbesondere an die Gottesdienstordnung mit viel Gesang und Licht, möchten Vertreter der beiden evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden „Am Kloster“ und „Erlöser“ sowie der katholischen Kirchengemeinde „Christkönig“ am Sonntag, 6. November, mit Beginn um 17 Uhr in der katholischen Kirche an der Sophienstraße erinnern. So wie bereits 2014 und auch im vergangenen Jahr. Vorbereitet wird das ökumenische Treffen von Pastorin Almuth Bretschneider (Erlösergemeinde), Pastorin Kirsten Ruwoldt (Gemeinde am Kloster), Diakon Thomas Kleibrink (Christkönigsgemeinde) sowie von Katharina und Ansgar Theune, die für die musikalische Begleitung verantwortlich sind. Katharina und Ansgar Theune sind Mitglieder der Gemeinde Christkönig. Eingeladen sind nicht nur die Mitglieder der drei Gemeinden, sondern alle, die sich für die Gottesdienstordnung (Liturgie) von Taizé interessieren oder sogar begeistern. Kerzen sind, sagen die Ausrichtenden, in ausreichender Anzahl vorhanden, müssen also nicht mitgebracht werden.

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erstellt am 14.Okt.2016 | 10:00 Uhr

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