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Uetersener Nachrichten

09. Dezember 2016 | 01:07 Uhr

Nicht mehr halbstark, sondern voller Power

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

JubiläumDer Seniorenbeirat wird 25 Jahre alt / Grüße auch von Landesseite

Der Seniorenbeirat der Stadt Uetersen feierte kürzlich sein 25-jähriges Bestehen. Ein viertel Jahrhundert ist es also her, dass engagierte Uetersener Senioren die ihnen von der Stadt per Beschluss zuerkannten Rechte nutzten und sich zu einem Beirat zusammenschlossen. Die gewählten Vertreter von damals wirkten sogleich aktiv mit. Die beiden Hauptthemen der ersten Jahre fasste Eberhard Knapp, damals Mitglied des Seniorenbeirats, kurz zusammen. Es waren die Patienten- und Betreuungsverfügung sowie die Vorsorgevollmacht, für die entsprechende Formulare und Erläuterungen entwickelt wurden. Das zweite große Thema von 1991 bis 2004 sei, so Knapp, die Frage gewesen, wo das neue Senioren- und Pflegeheim gebaut werden sollte. Als sich die Politik entschieden hatte, das städtische Senioren- und Pflegeheim nicht weiterzubetreiben, sondern einen privaten Träger für einen Neubau zu suchen, habe sich der Seniorenbeirat an der Suche beteiligt, führte Knapp aus. Man habe von Anfang an dafür plädiert, das neue Haus mitten in der Stadt zu errichten. Die Bewohner sollten so sichtbarer Teil der Gesellschaft werden. 2006 entstand das „Haus am Rosarium“ – am Großen Sand und so citynah.


Es ist eine errungene Geschichte


Pastor Christian Hild, der vom Seniorenbeirat um göttlichen Segen gebeten worden war, kam dieser Bitte gerne nach und ergänzte diesbezüglich, dass Gottes Segen in der Bibel aktives Tun des Menschen voraussetze. Der Seniorenbeirat tue viel und beweise dabei eine enorme Zähigkeit und ehrenamtlichen Einsatz. „Die 25-jährige Geschichte des Seniorenbeirats ist eine errungene Geschichte“, so Hild, Der Beirat sei kein bequemer Verhandlungspartner. Doch der streitbare Diskurs mit anderen sei der richtige Weg zum Ziel.

„Nicht mehr halbstark, son-dern voller Power“. So kennzeichnete Bürgermeisterin Andrea Hansen das Gremium. Der Seniorenbeirat sei eine große Konstante in der Stadt, die auch die Jugend und weitere gesellschaftliche Gruppen einbinde. Es mache Spaß, mit dem Seniorenbeirat älter zu werden. Der Vorsitzende des Landesseniorenrates, Peter Schildwächter (Foto), sagte in seinem Grußwort, dass Senioren auch die mitnehmen müssten, die nicht auf der Sonnenseite stünden. Diesbezüglich käme Enormes auf die Gesellschaft zu. Schildwächter sprach die Altersarmut an. An die anwesenden Politiker gerichtet sagte er, dass die Senioren über einen riesigen Erfahrungsschatz verfügten, den jeder nutzen könne.

Die Feierstunde klang mit einem Kaffeetrinken aus. Zu diesem hatte der Seniorenbeirat unter dem Vorsitz von Uwe Staack die etwa 30 geladenen Gäste in die Anna-Sievers-Begegnungsstätte eingeladen. Dort trifft sonst die Arbeiterwohlfahrt zusammen. Während des gemütlichen Beisammenseins unterhielt Oda Reimers mit ihrem Akkordeon. Der Seniorenbeirat bietet regelmäßig öffentliche Sprechstunden im Rathaus, Zimmer 2, an. Die Sprechzeiten sind jeweils am 1. Montag im Monat von 10 bis 12 Uhr. Während der Sprechzeiten ist der Seniorenbeirat unter Telefon (0  41  22)  71  42  71 erreichbar.


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erstellt am 27.Jul.2016 | 17:04 Uhr

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