zur Navigation springen

Uetersener Nachrichten

05. Dezember 2016 | 05:32 Uhr

Nicht aufgeben beim dritten Gleis

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Strategietreffen Tornescher Bürgerinitiative holt Sozialdemokraten auf Bundes-, Landes- und Kreisebene mit ins Boot

Welche Schritte und strategische Ausrichtung nach dem Nein von Bundesminister Alexander Dobrindt (CSU) doch noch zur Aufnahme des dritten Gleises zwischen Elmshorn und Eidelstedt als Projekt in den Bundesverkehrswegeplan am ehesten Erfolg bringen würden, darüber stimmten sich die Mitglieder der Bürgerinitiative (BI) „Dorfbahnhof? Nein Danke!“ und der SPD-Bundestagsabgeordnete Ernst Dieter Rossmann ab. An dem Gedankenaustausch nahmen auch die SPD-Landtagsabgeordnete Beate Raudies, der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion Hannes Birke und Ulrich Rahnenführer, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Kreistagsfraktion, teil.

„Wir bleiben mit unserer Forderung nach der Beseitigung des Schienenengpasses zwischen Eidelstedt und Elmshorn am Ball und suchen überparteilich Unterstützer“, so Gisela Hüllmann, Sprecherin der Bürgerinitiative.

Mit dem SPD-Bundestagsabgordneten Ernst Dieter Rossmann und seinen Parteifreunden aus dem Land und dem Kreis haben sie Unterstützer, bis zum Jahresende alle Möglichkeiten auch auf der parlamentarischen Ebene auszuschöpfen, um die Verankerung des Projektes drittes Gleis im Bundesverkehrswegplan im vordringlichen Bedarf oder zumindest im potentiellen Bedarf zu erreichen. Das Bundeskabinett hat am 3. August den Bundesverkehrswegeplan 2030 ohne das dritte Gleis beschlossen. Zur weiteren Beratung wird der Bundesverkehrswegeplan nach der Sommerpause im Bundestag und im Bundesrat vorgelegt. Und hier sehen Ernst Dieter Rossmann und die Mitglieder der BI eine Chance. Denn bis das Verfahren in beiden Kammern und die Abstimmung im Bundestag zum Jahresende erfolgt, müsse über Schreiben, parlamentarische Anfragen und das Einfordern von Gesprächen mit Regierungsvertretern nachgebohrt und mit Sachargumenten um die Aufnahme des dritten Gleises in den Bundesverkehrswegeplan gekämpft werden, so Rossmann.

Mit ins Boot geholt werden sollen in der Region Pinneberg auch die Bürgermeister, der Landrat und überparteilich die Kreistagsabgeordneten, waren sich die Mitglieder der BI und auch der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion Hannes Birke einig. „Wir werden nach der Sommerpause eine überparteiliche Initiative anregen“, sagte er.

zur Startseite

von
erstellt am 05.Aug.2016 | 16:53 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen