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Uetersener Nachrichten

09. Dezember 2016 | 12:45 Uhr

Uetersen : Mitgliederzuwachs bei der BfB

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Jahresversammlung: Mit mächtigen Schritten geht es jetzt der Kommunalwahl entgegen.

Uetersen | Kleine Parteien und auch Wählergemeinschaften haben unter dem tendenziell sinkenden Interesse der Gesellschaft an der politischen Mitarbeit besonders zu leiden. Bei ihnen konzentriert sich das politische Wissen, was mühevoll und immer wieder neu erarbeitet werden muss, auf wenige Schultern. Davon kann auch die Wählergemeinschaft Bürger für Bürger (BfB) ein Lied singen, die sich in den 1990er Jahren mit dem Ziel gegründet hat, den Etablierten einzuheizen. Seitdem sitzen Vertreter der Wählergemeinschaft im Rat der Stadt (derzeit mit vier Stimmen) und auch in den politischen Ausschüssen.

Der Vorstand des Ortsvereins hatte jetzt zur Jahresversammlung eingeladen. Im Restaurant „von Stamm“ gab es zunächst aus BfB-Sicht Erfreuliches mitzuteilen: In den vergangenen Jahren konnten vier neue Mitglieder in die Fraktion aufgenommen werden. Zudem ist man im Vorstand zuversichtlich, dass schon bald weitere Bürger den Weg zur Wählergemeinschaft finden. Derzeit gibt es 26 Männer und Frauen, die sich ausschließlich vor Ort politisch engagieren. Kommunalpolitik mitzugestalten, das ist für die BfB ausreichend motivierend, um auch heute noch, mehr als 20 Jahre nach der Gründung, nach vorne zu schauen und dabei das Wohl der Bürger, so wie es die BfB versteht, im Auge zu behalten. Insofern freue man sich über den erfolgten Zugewinnn, das motiviere, sagte BfB-Chef Hans-Dieter Witt.

Sabine Lankau von der Fraktion stellte „Meilensteine“ der BfB-Politik in den Mittelpunkt. So engagierte man sich gemeinsam mit den Grünen für den Erweiterungsbau an der Friedrich-Ebert-Schule und setzte diesen schließlich auch mit den Stimmen der SPD durch. Die BfB suche, je nach politischem Thema nach Mehrheiten, mal heiße der Partner SPD, mal CDU. Eine Koalition wolle man in Zukunft nicht eingehen.

Weiterhin strebe man die Teichsanierung in Langes Tannen an, unterstütze das bürgerliche Engagement „Uetersen Blüht Auf“ und argumentiere gegen die Fortführung der Haushaltskonsolidierung, weil diese Uetersen nur Fesseln anlege und die Bürger unzufrieden stimme. Die BfB setze sich für den Aufbau eines Stadtarchivs „auf kleiner Flamme“ ein und spreche sich für den Erhalt der Schwimmhalle und der Sauna „ohne Schnickschnack“ aus.

Wo es hakt, wo die BfB besser werden könnte, zeigte den Anwesenden Mitglied Holger Lawrenz auf. Der hatte sich die Hompage vorgeknöpft und diese als „altbacken“ und „nicht gepflegt“ charakterisiert. Seine Ausarbeitungen sollen im Vorstand bewertet und dann umgesetzt werden. Hans Dieter Witt teilte vor dem Auseinandergehen den Termin für das Grünkohlessen mit. Mit der Gastwirtschaft „Zur Erholung“ sei, so Witt, der 5. Februar 2017 abgestimmt worden. Wer kreative Ideen für eine Weihnachtsfeier habe, sei eingeladen, damit an den Vorstand heranzutreten.

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erstellt am 22.Okt.2016 | 14:56 Uhr

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