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Uetersener Nachrichten

08. Dezember 2016 | 03:16 Uhr

Ein irischer Abend im Museum : Michael Graefe und Roland Prakken spielen die „Celtic Guitars“

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Konzert: Michael Graefe und Roland Prakken laden für Sonnabend, 8. Oktober, in die Scheune von Langes Tannen ein.

Uetersen | Sie kannten und schätzten einander bereits seit vielen Jahren und standen auch schon in losem Kontakt, aber erst über die gemeinsame Liebe zur irischen und schottischen Musik fanden die Hamburger Gitarren-Virtuosen Michael Graefe und Roland Prakken endlich zusammen. Am Sonnabend, 8. Oktober, sind die beiden Musiker auf Einladung von Manuela Brocks, Inhaberin des Cafés und Trauzimmers Langes Mühle, in der Museumsscheune Langes Tannen zu Gast. Konzertbeginn unter dem Titel „Celtic Guitars“ an der Heidgrabener Straße ist um 19.30 Uhr.

Michael Graefe machte sich bereits Anfang der 1980er Jahre einen Namen in Hamburger Clubs und auf den Bühnen im Großraum der Hansestadt. Stets dabei die sechs- und zwölfsaitige Gitarre. Seine musikalischen Wurzeln hat er bei Leo Kottke, Harry Sacksioni, David Qualey, Werner Lämmerhirt aber auch bei Johann Sebastian Bach. Das Magazin „Akustik-Gitarre“, lobt „Spielwitz und Experimentierfreude“. Gerade erschien sein neues Album „Ode to Whiskey“, das sich, der Titel lässt es natürlich vermuten, vor allem der irischen und schottischen Musik widmet, und auch dafür erntet Graefe wieder viel Lob.

Roland Prakken ist nicht minder bekannt. Alexander Schmitz, renommierter Musikkritiker und Autor des legendären „Gitarrenbuchs“, beschrieb ihn einmal als „gitarristischen Tausendsassa“. Er ist ein Allrounder, ein musikalischer Globetrotter, Ethnologe und Archäologe, für den es keine Grenzen gibt. Problemlos wird bei ihm aus Folk, Blues, Jazz und ethnischen Musiken ein organisches Ganzes. Irische, schottische und bretonische Musik spielen bei ihm stets eine große Rolle, wobei er sich nicht auf das Zupfen mit vier Fingern beschränkt, sondern für rasante Jigs und Reels oder auch zur Songbegleitung durchaus einmal das Plektrum zur Hand nimmt.

Sowohl als Solisten als auch gemeinsam arrangieren die beiden Gitarristen das überwiegend traditionelle Material in einem unverkennbar eigenen Stil. Eigenkompositionen und ein Sinn für skurille Stories runden „Celtic Guitars“ zu einem abwechslungsreichen und höchst unterhaltsamen Musikgenuss ab. Manuela Brocks freut sich über viele Gäste, die den irisch-schottischen Abend mit ihrer Anwesenheit bereichern.

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erstellt am 05.Okt.2016 | 12:10 Uhr

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