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Uetersener Nachrichten

27. April 2017 | 05:13 Uhr

Manfred Mörker führt Tornescher SPD

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

jahresversammlung62-Jähriger mit deutlicher Mehrheit wiedergewählt / Drei Gegenkandidaten vorgeschlagen − keiner tritt an

Erneut mit Manfred Mörker an ihrer Spitze stellen sich die Tornescher Sozialdemokraten den vor ihnen liegenden Aufgaben, zu denen in diesem Jahr die Landtags- und Bundestagswahl sowie 2018 die Kommunal- und Tornescher Bürgermeisterwahl gehören. Mörker wurde auf der Jahresversammlung, die von der SPD-Landtagsabgeordneten Beate Raudies (kleines Foto) geleitet wurde, von 17 der 19 anwesenden Stimmberechtigten gewählt. Neben den Ja-Stimmen gab es eine Enthaltung und eine ungültige Stimme.

Seit 2010 führt Mörker den SPD-Ortsverein. Er mache einen hervorragenden Job, sei über die Jahre ein guter Vorsitzender geworden und ein „Pfund“, das sich die SPD Tornesch erhalten sollte, warb Fraktionsvorsitzende Verena Fischer-Neumann für die Wahl des 62-Jährigen. Der hatte vor der Wahl deutlich gemacht, dass er zwar wieder kandidiere, aber nicht an seinem Stuhl klebe. Damit machte Mörker ein Gespräch mit Parteimitglied Hans-Jürgen Jeschke öffentlich, der die Arbeit des Vorsitzenden zwar würdigte, aber in Anlehnung an die Aufbruchstimmung und den Mitgliedergewinn durch Martin Schulz in der Bundes-SPD ein neues „Aushängeschild“ für den SPD-Ortsverein anregte. Die von Jeschke auf der Jahresversammlung zur Wahl zum Vorsitz vorgeschlagenen Ortsvereinsmitglieder Susanne Dohrn, Arthur Rieck und Andreas Gerdts nahmen die Kandidatur jedoch nicht an. Eindeutig sprachen sich die Anwesenden für Mörker aus. Er kündigte allerdings an, dass er in zwei Jahren nicht mehr für den Vorsitz antreten werde und versuche, ein jüngeres Mitglied für diese Aufgabe aufzubauen.

In seinem Jahresbericht für 2016 hatte Mörker deutlich gemacht, dass ohne den „Schulz-Effekt“ im vergangenen Jahr sieben neue Mitglieder bei der SPD Tornesch begrüßt wurden. Aktuell gehören dem Ortsverein 53 Mitglieder an, darunter auch wieder Altbürgermeister Uwe Mettjes. Er ist mit seiner Frau Ilse, ebenfalls SPD-Mitglied, von Neuendeich zurück nach Tornesch gezogen. Im November wird Mettjes bereits 60 Jahre SPD-Mitglied sein.

Mörker rief seine Parteifreunde auf, in der Mitgliederwerbung nicht nachzulassen, dankte allen Mitgliedern, die bei Veranstaltungen, dem Aufstellen von Wahlplakaten und anderen Partei-Aktivitäten vor Ort stets unterstützend zur Seite stehen und zitierte Willy Brandt „Der Bürgerstaat ist nicht bequem. Demokratie braucht Leistung“. Er rief die Mitglieder auch dazu auf, sich mit kreativen Ideen und Themenvorschlägen für Veranstaltungen und die SPD-Stammtische einzubringen. Im Berichtszeitraum hatte es SPD-Veranstaltungen zu den Themen „Rente“ und „Gute Kita“ mit dem SPD-Bundestagsabgeordneten Ernst Dieter Rossmann und der SPD-Staatssekretärin im schleswig-holsteinischen Sozialministerium Anette Langner gegeben. Mörker betonte, dass die Politik der Tornescher SPD stringent und konsequent auf das Wohl der Tornescher Bürger ausgerichtet sei. „Wir können Ruhe bewahren, auch wenn die Christdemokraten beim Aufstellen von Wahlplakaten, offenbar unterstützt durch Sponsoren, jetzt schneller waren“, so Mörker.

Kassenwart Peter Daniel informierte, dass die Kasse für die Wahlkämpfe und Bürgermeisterwahl gut gefüllt ist. Die Kassenprüfer bescheinigten ihm eine ausgezeichnete Kassenführung. Einstimmig wurde dem Vorstand Entlastung erteilt.

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erstellt am 12.Apr.2017 | 16:10 Uhr

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