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Uetersener Nachrichten

03. Dezember 2016 | 07:56 Uhr

Luther-Gemeinden wählen

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

KircheKandidaten an der Erlöser- und Klosterkirche haben sich vorgestellt / Die Wahl erfolgt am 1. Advent

Am ersten Adventssonntag sind Wahlen, jedenfalls in den evangelisch-lutherischen Gemeinden der Kloster- und der Erlöserkirche. Es geht um die Zusammensetzung der neuen Kirchengemeinderäte (KGR), laut Kirchenverfassung die Führungsgremien der Gemeinden.

Wählen darf jedes Gemeindemitglied, das spätestens am 13. November sein 14. Lebensjahr vollendet hat. Zur Kandidatenvorstellung haben beide Kirchen Gemeindeversammlungen durchgeführt, die Erlöserkirche bereits am 25. September, die Klosterkirche erst jetzt.

Neun Kandidaten bewerben sich um die Stimmen der Erlöserkirchengemeinde: Dagmar Knust-Timm, Doris Michaelis und Simone Kruse-Kloppe kandidieren zum ersten Mal. Elektrotechniker Frank Wägner gehört seit zwei Jahren bereits dem bisherigen Gremium an. Amke Dreyer und Harald Tobies sind seit 2009 dabei. Gudrun Rosteck gehört seit 20 Jahren dazu. Langjährige Mitglieder sind weiterhin Kuno Klein und Stefan Kolleck. Zur Stimmabgabe stehen am Wahlsonntag, 27. November, der Besprechungsraum der Erlöserkirche und das Gemeindezentrum Heidgraben zur Verfügung, und zwar von 10 bis 17 Uhr.


Erhard Vogt ist der dienstälteste Bewerber


In der Klosterkirchengemeinde bewerben sich zwölf Kandidaten, von denen die zehn mit den meisten Stimmen als gewählt gelten. Nur Zollbeamtin Gabriele Schley tritt als „Neue“ an. Dienstältester ist Erhard Vogt, seit 1991 dabei. Seit 2002 gehören Gabriele Tietze und Horst Bartels dazu. 2004 folgten Dr. Christian Stäcker und Maren Petersen, die mit 48 Jahren die jüngste Kandidatin ist. Dr. Friedemann Albers ist seit 2007 Kirchengemeinderat. Ellen Kruse und Hartmut Peritz kamen 2008 dazu. Susanne Strauß wurde 2013 in das Gremium nachberufen und stellt sich jetzt zum ersten Mal zur Wahl.

Außerdem kandidieren Kirchenmusiker Eberhard Kneifel und Kitachefin Irene Westphal. Sie gehören bereits seit 1995 beziehungsweise 2001 dem Rat an. Bei der diesjährigen Wahl gibt es allerdings ein Problem, das bei der Wahlvorbereitung übersehen wurde: Ein neues Kirchengesetz erlaubt nur eine bei der Kirche angestellte Person im KGR. Wer von den beiden das sein wird, dürfte sich erst bei der Stimmenauszählung herausstellen. Gewählt wird in beiden Kirchengemeinden am Adventssonntag von 11 bis 17 Uhr.


Die Amtszeit beträgt sechs Jahre


Und wer gewählt wird, darf das mit viel Arbeit verbundene Ehrenamt dann sechs Jahre lang behalten. Pastoren brauchen übrigens nicht gewählt zu werden. Sie sind „geborene“ Mitglieder des Gremiums. Ihnen wird oft der Vorsitz angetragen.


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erstellt am 12.Nov.2016 | 16:00 Uhr

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