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Uetersener Nachrichten

06. Dezember 2016 | 18:54 Uhr

Theater-Arbeitsgemeinschaft : Junge Talente zeigten ihr Können

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

De Theater-Arbeitsgemeinschaft der Klaus-Groth-Schule hat mit der Verwandlungskomödie „Dr. Jekyll und Fräulein Hyde“ brilliert.

Tornesch | Zwei erstklassige Theaterabende haben die Jugendlichen der Theater-Arbeitsgemeinschaft der Klaus-Groth-Schule ihrem Publikum mit der Aufführung der Verwandlungskomödie „Dr. Jekyll und Fräulein Hyde“ von Matthias Hahn präsentiert. Unter Leitung der Lehrerinnen Gundula Kuik und Karen Strenge hatten die 15 Schülerinnen und Schüler des zehnten bis 13. Jahrgangs das gesamte Schuljahr über donnerstags in der neunten beziehungsweise zehnten Schulstunde intensiv an der Inszenierung des Stückes gearbeitet. Auch an Wochenenden wurde geprobt.

Das Ergebnis verdient hohe Anerkennung. Denn was die jungen Schauspieltalente auf ihrer Schulbühne text- und spielsicher zur Aufführung brachten, war beeindruckend. An beiden Aufführungsabenden spielte Tom Jagla den in die Jahre gekommenen Naturwissenschaftler Dr. Jekyll, der an einem Elixier mit verjüngenden Eigenschaften forscht. Die anderen Rollen waren doppelt besetzt. „Die Schüler waren bei der Erarbeitung ihrer Rollen sehr kreativ und die Doubles haben Ideen ausgetauscht und weiterentwickelt“, so das Lob der beiden Lehrerinnen. Sie hatten die Jugendlichen bereits bei der Auswahl des Stückes einbezogen und begleitend die Erarbeitung der Verwandlungskomödie unterstützt. Dr. Jekyll, der von seiner strengen Haushälterin Mrs. Poole, seinem Freund Lord Carey und seiner Freundin Mrs. Utterson unterstützt wird, gelingt die Verjüngungstinktur. Steine in den Weg seines Forscherdrangs wirft ihm allerdings Mrs. Lanyon. Die Dekanin der naturwissenschaftlichen Fakultät glaubt nicht an seinen Erfolgt.

Doch Dr. Jekyll forscht weiter und schafft die Umwandlung in den jüngeren, aber bösartigen Mr. Hyde, denn die Tinktur hat Nebenwirkungen. Sie fördert Eigenschaften zu Tage, die eher auf heimliche Wünsche und unbewusste Neigungen zurückzuführen sind. Als das Hausmädchen Missy das Elixier kontaminiert, wird aus Mr. Hyde dann Ms. Hyde und damit das Chaos perfekt. Die Umwandlungen im zweiten Teil der Aufführung − aus Mrs. Lanyon wird beispielsweise ein Monster und tötet den Ripper − wurden von besonderen Action-Effekten begleitet. Auch durch Musik wurde der Spannungsbogen aufrecht erhalten. Ausgewählt hatte die Musik der ehemalige KGS-Schüler Lasse Bohnsack (Foto). Er gehörte mehrere Jahre der Theater-AG an, studiert in Hamburg historische Musikwissenschaften und Germanistik und hat die Erarbeitung von „Dr. Jekyll und Fräulein Hyde“ bei vielen Proben begleitet. Die Technik AG, Schulsanitäter sowie Helfer und Sponsoren trugen mit zum Erfolg der Aufführungen bei.

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erstellt am 07.Jul.2016 | 16:15 Uhr

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