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Uetersener Nachrichten

09. Dezember 2016 | 18:22 Uhr

Hilfe, die auch wirklich ankommt : Jahresversammlung der „Rosenkinder“ in Uetersen

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Jahresversammlung des Vereins fand mit vielen Berichten und persönlichen Geschichten im Tornescher Restaurant Metzler’s statt.

Uetersen | Der Verein „Rosenkinder“ – Fördergemeinschaft für Kinder in Sri Lanka ist aus einem privat finanzierten und organisierten Tsunami-Projekt hervorgegangen. Auch Sri Lanka war durch die Katastrophe am 26. Dezember 2004 ein schwer betroffenes Land mit etwa 35.000 Toten, mehr als einer halben Million Obdachlosen und unendlich vielen Betroffenen. Begründet durch eine Freundschaft zu einem singhalesischen Künstler startete Dieter Kaske, Vorsitzender des Vereins, Anfang 2005 das Tsunami-Projekt. Das Projekt und der Kreis der privaten Spender wurde während der Umsetzung so groß und der Erfolg so nachhaltig, dass aus dieser Initiative heraus am 8. August 2006 der Verein „Rosenkinder“ gegründet wurde.

Dieser Verein fördert als „Hilfe zur Selbsthilfe” Bildung für Kinder und Waisen in Sri Lanka. Insbesondere in strukturschwachen Gebieten. Kinder mit persönlicher Begabung und aus minderbemitteltem Elternhaus stammend erhalten die Chance einer speziellen Schul-, Berufs- oder Studienausbildung. Insbesondere Familien mit vielen Kindern oder Mädchen, die aufgrund der gesellschaftlichen Strukturen oftmals benachteiligt werden, erhalten diese spezielle Chance auf Ausbildung.

Neben der Förderung von Kindern/Jugendlichen im Familienverbund ist die kollektive Unterstützung von Kindern, vorwiegend Waisen, ein weiteres, wesentliches Element der Vereinsförderung. Dabei handelt es sich um spezielle Ausbildungsmaßnahmen in den Waisenhäusern während des Aufenthalts. Diese Maßnahmen ergänzen die allgemeine schulische Ausbildung in verschiedenen Disziplinen vor Ort. Die Kinder und Jugendlichen werden nach individueller Begabung auf die Zukunft außerhalb des Waisenhauses vorbereitet.

Vorstand wird einstimmig entlastet

Um vor Ort helfen zu können, haben die „Rosenkinder“ aus Uetersen zwei lokale Partner: das All Buddhist Center und den Lionsclub Sri Lanka. Eine Bilanz der Hilfsprojekte war Bestandteil des Jahresrückblicks, welcher den anwesenden Mitgliedern anlässlich der Hauptversammlung am Sonntag im Restaurant Metzler’s in Tornesch erläutert wurde. Zunächst von Dieter Kaske, anschließend von Kassenwart Curt Hellwig. Auch Petra Gerlings berichtete. Das engagierte Vereinsmitglied hat sich insbesondere um das Waisenhaus in Balapitiya verdient gemacht.

Der Vorstand wurde von den Mitgliedern einstimmig entlastet, anschließend fanden notwendige Neuwahlen statt. Auf jeweils zwei Jahre wurden Kaske, Hellwig und Wulf Ohage, Zweiter Vorsitzender, in ihren Ämtern bestätigt. Für Schriftführerin Karin Haw rückte Katharina Kroog nach. Sie war bislang Kassenprüferin. Dieses Amt übt jetzt Reimer Schölermann aus.

Im Anschluss an die Regularien wurde die jüngste Reise nach Sri Lanka in Wort und Bild vorgestellt. Mitreisende hatten Gelegenheit, ihre eigenen Eindrücke wiederzugeben. Wichtig ist es den Mitgliedern zu erwähnen, dass diese Reisen in das Land der geförderten Kinder aus eigener Tasche bezahlt werden. Der Vorstand ist stolz darauf, nur ein Prozent des Budgets für Verwaltungskosten ausgeben zu müssen.

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erstellt am 24.Mai.2016 | 14:15 Uhr

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