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Uetersener Nachrichten

30. September 2016 | 18:51 Uhr

Umfrage ausgewertet : Heidgraben will die Zukunft richtig planen

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Auswertung von Fragebögen - mittelfristig wird es einen Bedarf von 19 seniorengerechten Wohneinheiten geben.

Heidgraben | Die Bedarfsplanung für seniorengerechten Wohnraum in der Gemeinde muss nach Auswertung einer Umfrage mittelfristig von 19 Wohneinheiten mit zehn Zwei-Raum-Wohnungen und neun Drei-Raum-Wohnungen ausgehen.

Verwaltungsmitarbeiter Jan-Christian Wiese erläuterte in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Umweltschutz und Bauleitplanung die Ergebnisse der Umfrage. Im Frühjahr hatte die Gemeindevertretung beschlossen, östlich der Bürgermeister- Tesch-Straße ein neues Wohngebiet auszuweisen, in dem auch seniorengerechte Wohnungen entstehen sollen. Um einen Überblick über den aktuellen und perspektivischen Bedarf an seniorengerechtem Wohnraum zu erhalten, wurde in Zusammenarbeit mit dem Amt Moorrege ein Fragebogen erstellt, der 1058 Heidgrabenern im Alter von 50+ zugeschickt wurde.

325 Einwohnerinnen und Einwohner füllten den Fragebogen aus. 193 von ihnen bekundeten Interesse an seniorengerechtem Wohnraum in der Gemeinde. Die Auswertung ergab einen generellen Bedarf von 128 Wohneinheiten, den 60 Einzelhaushalte und 68 Zweipersonenhaushalte angaben. Eine der Fragestellungen lautete, wann seniorengerechter Wohnraum benötigt wird. In den nächsten zwei bis sechs Jahren würden es 19 Wohneinheiten und in den nächsten sechs bis zehn Jahren weitere 16 Wohneinheiten sein, so Jan-Christian Wiese vom Fachbereich Bauen des Amtes Moorrege. Die Mehrzahl der Interessenten definierte den Zeitraum nicht. „Für das Agieren der Gemeinde ist auch wichtig, ob die betreffenden Personen Wohnraum mieten oder kaufen möchten. 63 Prozent der mittelfristig an seniorengerechtem Wohnraum Interessierten sprachen sich für ein Mietobjekt aus“, erläuterte Jan-Christian Wiese.

Beim Wohnungsgrößenbedarf kreuzten 42 Prozent der Interessenten eine Zwei-Raum-Wohnung (50 bis 70 Quadratmeter) an, 50 Prozent würden eine Drei-Raum-Wohnung (70 bis 90 Quadratmeter) beziehen wollen. Zu den Wünschen der Interessenten an seniorengerechtem Wohnraum gehörten unter anderem Barrierefreiheit, zentrale Lage, Räume für gemeinschaftliche Aktivitäten der Hausbewohner sowie Betreuungsmöglichkeiten (Notklingel, Essenanlieferung). Nächste Schritte in der Gemeinde werden nun erst einmal der Grundstückserwerb, die Bauleitplanung und die Suche nach einem Kooperationspartner zur Realisierung seniorengerechten Wohnraums sein.

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erstellt am 20.Sep.2016 | 12:30 Uhr

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