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Uetersener Nachrichten

08. Dezember 2016 | 21:15 Uhr

Fünfter Platz für ein tolles Projekt

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Jugend forscht Drei Klaus-Groth-Schüler überzeugen beim Bundeswettbewerb mit „Atemluft für Raumfahrer“

Mit ihrem Projekt„Atemluft für Raumfahrer: FASOS 2.0, regenerative Sauerstoffquelle auf Algenbasis“ haben die Klaus-Groth-Schüler Jannik Rank(18), Bruno Borchardt (17) und Sebastian Meyer (19) beim 51. Bundeswettbewerb „Jugend forscht“ in der Kategorie Geo- und Raumwissenschaften auf sich und ihre Idee aufmerksam gemacht und wurde ihr Forschergeist mit dem fünften Platz belohnt.

Die Jugendlichen waren mit ihrem Projekt Sieger des Landeswettbewerbes und somit in der Kategorie Geo- und Raumwissenschaften beim Bundeswettbewerb die Vertreter Schleswig-Holsteins.

Zur „Konkurrenz“ auf Bundesebene zählten 13 weitere Teams in der Altersgruppe 15 bis 21 Jahre, darunter nicht nur Schüler, sondern auch Auszubildende und Studenten mit Sponsoren und Forschungsmöglichkeiten im Hintergrund.

„Dass Jannik, Bruno und Sebastian mit denen ihnen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten so einen guten Platz belegten, ist ein toller Erfolg“, so das Lob von Lehrer Peter Schultes, Projektbetreuer „Jugend forscht“ an der Klaus-Groth-Schule. Nicht zum ersten Mal haben die drei Jugendlichen mit ihrer regenerativen Sauserstoffquelle auf Algenbasis Aufmerksamkeit erregt.

Sie erreichten damit 2014 beim Weltfinale der World Robot Olympiad in Sotschi zum Thema Raumfahrt in der Offenen Kategorie den vierten Platz und waren mit einem Kreativ-Preis geehrt worden. „Es wäre zu schade gewesen, das Projekt zur Seite zu legen“, so die Jugendlichen. Und so haben sie weiter getüftelt, die Technik überarbeitet und ein anderes Steuersystem integriert. Statt eines Legomindstorm-Roboters setzten sie nun einen Mikrocontroller ein. Und so konnten sie beim Bundeswettbewerb mit ihrem Fachwissen und ihrer Anlage, in der Algen das von einer Raumfahrtbesatzung ausgeatmete Kohlendioxid aufnehmen und daraus Sauerstoff erzeugen, erneut brillieren.

Sensoren, ein Heizelement für den Algentank und eine ausgefeilte Steuerung stellen sicher, dass genügend Sauerstoff vorhanden ist. Und falls nicht, wird automatisch ein Elektrolyseprozess in Gang gesetzt. Als Preisträger des 51. Bundeswettbewerbs „Jugend forscht“ haben Jannik Rank, Bruno Borchardt und Sebastian Meyer, wie die anderen Preisträger auch, eine Einladung zu einem Empfang in das Bundeskanzleramt erhalten. Bundeskanzlerin Angela Merkel will am 28. September die jungen erfolgreichen Forscher kennenlernen und einen Sonderpreis für die originellste Arbeit verleihen.

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erstellt am 04.Jun.2016 | 16:06 Uhr

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