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Uetersener Nachrichten

03. Dezember 2016 | 07:49 Uhr

Fotos aus den 1920er Jahren

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Ausstellung im Awo-Raum Aufnahmen des Hobbyfotografen Willi Seck (1907-1988) / Auch Heidgrabener Kinder abgelichtet

Mit wechselnden Präsentationen von Mitgliedern der „Heidgrabener Malpalette“ ist der Awo-Raum im MarktTreff mittlerweile zu einer kleinen Galerie geworden. Seit gestern schmücken nun historische Fotoaufnahmen die hellen Wände.

Auf zwölf großen und zwei kleinen gerahmten Tafeln sind Fotos aus den 1920er Jahren zu sehen, die von Willi Seck (1907-1988) stammen. Im Archiv der Tornescher Kulturgemeinschaft werden etwa 400 Glasplatten aus dem Nachlass des Hobbyfotografen Willi Seck aufbewahrt. Aus ausgewählten Aufnahmen hatte der Arbeitskreis Archiv der Kulturgemeinschaft unter der Leitung von Annette Schlapkohl den Tornesch-Kalender 2015 gestaltet und eine Foto-Präsentation zusammengestellt.

Diese Schwarz-Weiß-Aufnahmen sind nun im Awo-Raum zu sehen und damit gewissermaßen nach Hause gekommen. Denn etliche Fotos sind in Heidgraben entstanden, da Willi Secks Eltern und in Nachfolge er den Bierverlag und die Gastwirtschaft „Zur feuchten Ecke“ im Dreiländereck Uetersen/Tornesch/Heidgraben am Pracherdamm/Bergstraße führten.

Bei den Aufnahmen handelt es sich nicht einfach um Schnappschüsse. Willi Seck hat kunstvoll fotografiert und seine Motive in Szene gesetzt. Gerne hat der Hobbyfotograf seine Nachbarn und Kinder aus der Nachbarschaft abgelichtet, wie Jungs auf dem Gelände der Heidgrabener Huf- und Wagenschmiede Bahlau. Auch das auf einem Fell vor einer Haustür sitzende Kleinkind soll in Heidgraben aufgenommen worden sein. Bei Vorträgen in Uetersen und Tornesch zu den Willi Seck-Fotografien hatte die Historikerin Annette Schlapkohl von Veranstaltungsbesuchern hier und da Hinweise bekommen, wer auf den Fotos zu sehen ist.

Auch die Besucher der Ausstellung im Heidgrabener Awo-Raum sind aufgerufen, eventuelles Wissen über abgebildete Personen und Gebäude mitzuteilen. Ein Heft für Rückmeldungen wird ausliegen. Die Tür zum Awo-Raum steht vom MarktTreff-Laden aus offen, sodass die Ausstellung zur Ladenöffnungszeit besichtigt werden kann. „Wir freuen uns, wenn viele vorbeischauen und vielleicht sogar Verwandte auf den Fotos entdecken“, freut sich die Awo-Vorsitzende Marion Sörensen über die Zusammenarbeit mit der Kulturgemeinschaft Tornesch bei dieser Ausstellung.

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erstellt am 13.Sep.2016 | 15:17 Uhr

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