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Uetersener Nachrichten

08. Dezember 2016 | 17:06 Uhr

Das Traditionsschiff auf Besuchstörn : Ewer Gloria kommt nach Uetersen

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Insgesamt werden neun Fahrten angeboten.

Uetersen | Mehr Tradition geht nicht: 1898 als Stahlschiff mit Holzboden gebaut, transportierte der Ewer Gloria bis weit ins 19. Jahrhundert hinein Waren auf den Flüssen in der Region. Nach der Jahrtausendwende aufwendig restauriert gehört das Schiff inzwischen dem Verein Ewer Gloria, der sich nicht nur um die Instandhaltung kümmert, sondern auch regelmäßig Fahrten anbietet. Dabei steht auch Uetersen auf dem Programm, weswegen der Ewer morgen seinen Liegeplatz von seinem Heimathafen Elmshorn für gut zwei Wochen in die Rosenstadt verlegt. Für die Touren, die bis zum 16. September angeboten werden, sind noch einige Plätze frei.

Über Krückau, Pagensander Nebenelbe und Pinnau geht es am Donnerstag nach Uetersen, wo die Gloria gegen 17.45 Uhr an ihrem Liegeplatz im Stichhafen an der Hafenstraße erwartet wird. Als „liebenswerte Fahrt“ bezeichnet Vereinsvorsitzender Ulrich Grobe die Strecke. „Erst geht es durch die am Sperrwerk eher rauer anmutende Krückau, die weite Nebenelbe und dann durch das Sperrwerk in die parkähnliche Pinnau-Landschaft. Ein besonderes Highlight ist die Fahrt durch die historische Klevendeicher Brücke, die extra für die Gloria geöffnet wird“, so Grobe weiter. Für den Vortrieb sorgt bei der Fahrt übrigens der Motor, doch es werden auch mehrere Segeltouren angeboten.

An die 70 Fahrten macht das 118 Jahre alte Schiff pro Jahr − neun davon führen in den kommenden Tagen von oder nach Uetersen. So geht es unter anderem nach Stade und Glückstadt. Die Nebenflüsse der Elbe können allerdings nur bei ausreichend hoch ausfallender Flut befahren werden. Deshalb gibt es kaum Rundfahrten. „Bei allen Streckenfahrten lohnt sich aber die Fahrt selbst umso mehr“, findet Grobe, denn von allen Orten komme man mit öffentlichen Verkehrsmitteln wieder an den Ausgangspunkt zurück. Die Gloria nimmt auf Fahrten unter Motor bis zu 21 Passagiere mit, zum Segeln höchstens 16. Gesegelt wird auf der Elbe, wenn die Wetterverhältnisse es gestatten. Sollte mal Flaute sein, werden mit dem Schiff statt des Segelns weitere Gebiete der Elblandschaft erkundet.

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erstellt am 31.Aug.2016 | 16:30 Uhr

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