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Uetersener Nachrichten

10. Dezember 2016 | 08:05 Uhr

Uetersen : Erst, wenn der Hund beißt, ist er gefährlich

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Diskriminierung der Rassen wird beendet.

Uetersen | Morgen Abend wird so mancher Stadthund neu eingestuft. Die Finanzpolitiker der Stadt werden die Ortssatzung neu anpassen. Zumindest wird seitens der Verwaltung angeregt, das zu tun. Die Politiker befassen sich von 19 Uhr an nämlich nicht freiwillig erneut mit der Satzung, haben sie doch erst vor wenigen Jahren beschlossen, unterschiedliche Hundesteuersätze einzuführen. So genannte „Kampfhundrassen“ wurden eingeführt, Tiere aus dieser Gruppe wurden höher besteuert. Viele Gemeinden hatten es so geregelt.

Streit mit Herrchen und Frauchen war programmiert. Und der ist jetzt entschieden worden. Das Verwaltungsgericht in Schleswig hat geurteilt, dass es durchaus gefährliche Hunde geben kann, die dann auch höher besteuert werden dürfen. Jedoch erklärt sich ein gefährlicher Hund nicht über seine Rasse. Vielmehr sind Hunde dann gefährlich,wenn sie schon einmal gebissen haben. Das kann auch der süße Pudel oder Chihuahua sein. Passagen diverser Ortssatzungen wurden folglich vom Gericht kassiert.

Die Rosenstadt wird auch in Zukunft nicht frei von gefährlichen Hunden sein. Doch wird es weniger Vierbeiner geben, denen dieses nicht gerade schmeichelhafte „Prädikat“ zuerkannt werden darf. Die Sitzung am Donnerstag, 24. November, ist öffentlich und beginnt mit einer Einwohnerfragestunde, an der sich natürlich auch Hundefreunde beteiligen können.

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erstellt am 23.Nov.2016 | 12:15 Uhr

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