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Uetersener Nachrichten

03. Dezember 2016 | 01:26 Uhr

Respekt gezollt für geleistete Arbeit : Ernst Dieter Rossmann dankt KGS-Rektorin Rita Wittmaack für langjährige Zusammenarbeit

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Rita Wittmaack übernahm 2003 die Leitung der damals mit dem fünften Jahrgang gestarteten Kooperativen Gesamtschule.

Uetersen | Zum Schuljahresende verabschiedet sich Rita Wittmaack, Schulleiterin der Klaus-Groth-Schule (KGS), in den Ruhestand. Ihren bevorstehenden Abschied aus dem Berufsleben nahm der SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann, bildungspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, zum Anlass, Rita Wittmaack für die langjährige gute Zusammenarbeit und das Engagement für Schule und Bildung zu danken und sich mit ihr über die Entwicklung der Bildungspolitik auszutauschen.

Nicht erst seit Rita Wittmaack 2003 die Leitung der damals mit dem fünften Jahrgang gestarteten Kooperativen Gesamtschule übernommen hatte, kreuzten sich ihre Wege. Denn Rita Wittmaack war zuvor zehn Jahre Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und Ernst Dieter Rossmann vor seiner Zeit als Bundestagsabgeordneter auch in der SPD-Landespolitik im Bildungsbereich zuhause. Die als Kooperative Gesamtschule gestartete Bildungseinrichtung des eigens dafür gegründeten Schulzweckverbandes lag Rossmann von Anfang an am Herzen. Wurde die Ganztagsschule doch mit einem Zuschuss von 5 Millionen Euro aus einem Bundesprogramm der damaligen SPD-Regierung gebaut und setzte Tornesch mit der Konstruktuktion Ganztagsschule, Jugendzentrum, Stadtbücherei und Sportanlage ein Zeichen in der Entwicklung der Schullandschaft. „Das macht einen modernen und offenen Schulcampus, wie er sich hier unter Leitung von Rita Wittmaack entwickelt hat, aus“, betonte Ernst Dieter Rossmann bei seinem Besuch. Als Lektüre zu einer Flasche „Bundestagssekt“ hatte er Rita Wittmaack den Bundesbildungsbericht aus dem Jahr 2006 und den aktuellen Bildungsbericht mitgebracht. „In den Berichten spiegelt sich die Entwicklung der Schullandschaft wider“, so Rossmann. Schulträger und Schulleitung der KGS hätten immer an der Spitze der Entwicklung in den Bereichen Ganztag, gemeinsames Lernen, Schulsozialarbeit, Kooperationen mit der regionalen Wirtschaft zur Berufsorientierung, Inklusion, Digitalisierung des Schulalltags und Integration von Flüchtlingskindern gestanden.

Rita Wittmaack und Ernst Dieter Rossmann waren sich einig, dass Schulen dieser Entwicklung nur gewachsen sein können, wenn die Finanzierung von Personal und Ausstattung sichergestellt ist und Bund und Länder ihren Beitrag leisten. Auch die Wertschätzung des Lehrerberufes und des Schulmanagements dürfe nicht fehlen, so Rossmann.

Als ehemalige Landesvorsitzende der GEW habe Rita Wittmaack den Pragamatismus für Verbesserungen Schritt für Schritt, für Solidarität und den nötigen Druck mitgebracht. Rita Wittmaack als auch Ernst Dieter Rossmann brachten ihre Anerkennung gegenüber dem Schulzweckverband Tornesch-Uetersen zum Ausdruck, der als Schulträger stets die Zeichen der Zeit erkannt habe. So startete die KGS bereits 2003 mit zwei Kräften in der Schulsozialarbeit, wird die Schulsozialarbeit aktuell ausgebaut und steht für die Neuausrichtung der Netz- und EDV-Struktur ein Fachmann zur Verfügung.

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erstellt am 01.Jul.2016 | 12:15 Uhr

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