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Uetersener Nachrichten

11. Dezember 2016 | 09:04 Uhr

Tornesch : Die „Schul-Lotsin“ geht von Bord

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

KGS-Direktorin Rita Wittmaack wird mit Schulfest, Flashmob und abendlicher Feier in den Ruhestand verabschiedet.

Tornesch | Seit Gründung der Tornescher Klaus-Groth-Schule im Jahr 2002 war Rita Wittmaack Direktorin, nun wurde sie in den Ruhestand verabschiedet. Dörte Nowitzki vom Bildungsministerium und der Schulverband Tornesch-Uetersen würdigten während der Abschiedsfeier ihre Leistungen.

Dass  Wittmaack zu ihrer Verabschiedung geladen war, wusste sie. Was genau sie jedoch erwartete, war eine Überraschung. „Es ist überhaupt nichts durchgesickert, das ist erstaunlich“, freute sich die Schulleiterin. Und das bei 1132 Schülern und über 100 Lehrern. Der Tag startete mit einem Schulfest, Höhepunkt war ein Tanzflashmob aller Schüler.

Zu Beginn der abendlichen Feier bildeten das Kollegium, Schulleiter umliegender Schulen, Elternvertreter und Freunde eine Gasse für  Wittmaack. Das Hotel Rosarium in Uetersen betrat sie unter großem Applaus.  Nowitzki lobte: „Du hast die Schule von Beginn an mitgeprägt.“ Dabei orientiere sich Wittmaack an den individuellen Stärken der Jugendlichen, nicht an ihren Defiziten, so Nowitzki, und eröffne so „gleiche Bildungschancen für alle“. Verena Fischer-Neumann  (SPD) sprach für die Tornescher Seite des Schulzweckverbands, Adolf Bergmann  (CDU) für Uetersen. Fischer-Neumann zeigte sich beeindruckt, dass viele der 246verabschiedeten KGS-Schüler weiterhin zur Schule gehen wollen.

Internetseite der Schule

Kollegen und Eltern hatten für die Schulleiterin bunte Wimpel aufgehängt und diese mit ihren Eigenschaften beschriftet. Zu lesen war dort „Löwenmutti“, denn „sie kämpft wie eine Löwin für ihre Schüler“, so Kay Billigmann vom Elternbeirat. Viele Lacher erntete Lehrer Björn Werner bei seiner Erläuterung des Wimpels „Lehrerzimmerentrümpelung“: „Mit dem Habitus einer Mutti, die in die Höhle ihrer pubertierenden Kinder eindringt, schreitest Du ins Lehrerzimmer und räumst auf, weil Du es nicht mehr aushältst.“ An Wittmaacks Augen war ihre Rührung abzulesen, als sie sich bei all ihren Mitstreitern, von der Schulaufsicht über die Schülervertretung bis hin zu den Kollegen für die erfolgreiche dreizehnjährige Zusammenarbeit bedankte.

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erstellt am 18.Jul.2016 | 14:00 Uhr

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