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Uetersener Nachrichten

04. Dezember 2016 | 13:26 Uhr

Die Planung wird verfeinert

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Kita SeepferdchenFörderfähigkeit hängt von Baukosten ab / Bereits Reduzierung auf 2,9 Millionen Euro

Einstimmig haben die Politiker des Bildungsausschusses dem von der Verwaltung vorgeschlagenen weiteren Vorgehen zur Planung des Awo-Kindergartens „Seepferdchen“ im Wohngebiet Tornesch am See zugestimmt. Im November soll mit den Erschließungsarbeiten im B-Plan 98 begonnen werden und Ziel ist, im Frühjahr 2017 mit den Hochbauarbeiten zu starten. Der Bauantrag soll noch 2016 gestellt werden und die Ausschreibung dann in den Wintermonaten erfolgen.

Mit einer Fertigstellung des Baus zum Start des Kindergartenjahres im Spätsommer 2017 ist daher nicht zu rechnen, eher mit November/Dezember 2017. Die im Juni vorgestellte Planung des neuen Kindergartens analog des Awo-Bewegungskindergartens mit Anpassungen aus gewonnenen Erfahrungen im Betreuungsalltag der vor mehr als zehn Jahren errichteten Einrichtung am Merlinweg, ging von einem Finanzierungsbedarf in Höhe von 3,8 Millionen Euro aus.

Diese Kosten sahen nicht nur die Tornescher Politiker als zu hoch an, auch das Amt für Zuwendungsbau des Kreises Pinneberg schätzte ein, dass die Kosten „weit über einem hohen Standard“ liegen würden und „grundsätzlich nur Bauten im einfachen Standard“ förderwürdig seien. Vor diesem Hintergrund hat die Verwaltung in Absprache mit dem Träger und in Zusammenarbeit mit dem Architekten Planungsänderungen, die zu einer Kostensenkung führen, vorgenommen. Dazu gehören: Reduzierung der Bewegungshalle auf 100 Quadratmeter, Wegfall eines zusätzlichen Raumes für das Awo-Familienzentrum, Wegfall eines Glasvorbaus und der Pantrys in den Krippenräumen, Verkleinerung des Personalraumes, kostengünstigere Decken- und Fußbodenlösung für die Bewegungshalle sowie Deckelung der Kosten für die Außenanlagen auf 200  000 Euro.

Durch die Reduzierungen wurden geschätzte Baukosten in Höhe von 2,9 Millionen Euro erreicht. Doch mit welchen Förderungen von Land und Kreis zu rechnen ist, weiß die Verwaltung noch nicht, denn der Fördertopf ist leer. Der Tornescher Antrag werde jedoch bei weiteren Förderprogrammen berücksichtigt, sofern die Baumaßnahme in künftige Förderprogramme passe, so eine Mitteilung der Kindergartenaufsicht. „Von Töpfen, die wir eventuell anzapfen können, erfahren wir erst im November“, so die Leiterin des Amtes für soziale Dienste Sabine Kählert (Foto).

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erstellt am 28.Sep.2016 | 12:00 Uhr

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