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Uetersener Nachrichten

27. März 2017 | 01:00 Uhr

Weniger Lärm vor der Haustür : Die Katharinenstraße in Uetersen soll zur Einbahnstraße werden

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Elf Wohnmobilstellplätze am Stichhafen. Mehr Platz für zusätzliche Bäume.

Uetersen | Während der Sitzung des Ausschusses für Bau-, Umwelt- und Verkehrswesen am 21. Juli ist von der Verwaltung vorgeschlagen worden, dass die Untersuchung von Eignungsräumen für Baumersatzpflanzungen im Stadtgebiet ergeben hat, dass einige Flächen nicht geeignet sind, weil Rohrleitungen und Installationen im Erdreich dieses verhindern. Es verbleiben zwei Eignungsräume, die Fläche am Stichhafen, die laut einer aktuellen Vorlage an die Politik, in Kombination mit der Anordnung eines Wohnmobilstellplatzes gestaltet werden kann, und die Fläche der Katharinenstraße, die im Rahmen von verkehrsberuhigenden Maßnahmen laut Verwaltung für Ersatzpflanzungen geeignet ist. Insgesamt können jeweils 15 Bäume angeordnet werden. Der Ausschuss wird sich am 15. September mit der Angelegenheit befassen. Sitzungsbeginn ist um 19 Uhr.

Anwohner der Katharinenstraße hatten sich in jüngster Zeit mehrfach über die ihrer Ansicht nach zunehmende Belastung durch den Straßenverkehr beklagt. Insbesondere der Lkw-Verkehr nehme zu. Verwaltung und Politik waren um Abhilfe gebeten worden. Zum Zweck der Verkehrsberuhigung wird vom Planungsbüro Möller aus Wedel eine Einbahnstraßenregelung in Richtung Norden vorgeschlagen. Dazu soll der Querschnitt der Fahrbahn auf vier Meter reduziert werden, wobei sich Radfahrer und Pkws die Fahrbahn in Richtung Norden teilen. Zusätzlich zur Querschnittsreduzierung sowie der Einbahnstraßenregelung ist an zwei Stellen ein Fahrbahnversatz zur weiteren Verkehrsberuhigung vorgesehen. In Höhe des Rosariums soll sich die Fahrbahn auf eine Breite von drei Metern verjüngen, um Fußgängern das Überqueren der Straße zu erleichtern. Die Baumneupflanzungen sollen beidseitig der Straße erfolgen.

Der Stichhafen soll städtebaulich aufgewertet werden. Aufgrund der Nähe zur Innenstadt, der verkehrlichen Anbindung sowie der weiteren Anbindung an landschaftlich reizvolle Gebiete, eignet sich das Gebiet nach Ansicht der Planer für eine gestalterische Aufwertung und für den Ausbau zu einer qualifizierten Wohnmobilstellplatzanlage mit elf Stellplätzen. Die Stellplätze sollen durch Bäume voneinander getrennt und beschattet werden.

Seitens des Planungsbüros wird die Ausschilderung eines Rad- und Wanderwegs in Richtung Westen zur Klosterkoppel, bis zum Klosterdeichhafen sowie dem Wanderweg am Deich empfohlen. Durch Abstimmung mit den Eigentümern der Steganlage am Stichhafen und den Eigentümern am Yachthafen sowie einer gestalterischen Kurzerläuterung zum Gestaltungskonzept des Stichhafens sowie einer gestalterischen Aufwertung der Wohnmobilstellplatzanlage könne ein Rundweg erschlossen werden.

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erstellt am 06.Sep.2016 | 12:30 Uhr

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