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Jahresversammlung in Tornesch : Der Sozialverband wächst weiter

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Der Ortsverband zählt 757 Mitglieder. Sprechstunde stößt nur auf geringe Resonanz.

Tornesch | Unter dem Motto „Gemeinsam statt einsam. Und gemeinsam sind wir stark“ haben zirka 100 Mitglieder des Sozialverbands (SovD) Tornesch in der Begegnungsstätte Pomm 91 an der Jahresversammlung teilgenommen. Nach der Begrüßung des Vorsitzenden Joachim Selk wurde in gemütlicher Runde erst einmal bei Kaffee und Kuchen geplaudert. Als Gäste der Veranstaltung nahmen zwei junge Christdemokraten, der Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes Daniel Kölbl und die CDU-Landtagskandidatin Birte Glißmann, teil. Beide würdigten in ihren Grußworten die ehrenamtliche Arbeit, die im SoVD-Ortsverband für die Mitglieder und für die Seniorenarbeit in der Stadt geleistet wird.

Aktuell gehören dem SoVD Tornesch 757 Mitglieder an. Der fünf im vergangenen Jahr verstorbenen Mitgliedern gedachten die Anwesenden mit einer Schweigeminute. 71 neue Mitglieder wurden im vergangenen Jahr aufgenommen. „Es gab aber auch 16 Austritte. Denn leider verlassen auch Mitglieder, nachdem ihnen der Sozialverband zu ihrem Recht verholfen hat, den Verband. Das finden wir nicht schön“, sagte Selk. In den ersten Wochen dieses Jahres konnte der Ortsverband jedoch bereits 14 neue Mitglieder begrüßen. „Das freut uns, zeigt aber auch, wie viele Menschen, darunter auch junge Familien, die Hilfe des Sozialverbandes bei der Durchsetzung von Ansprüchen aus dem Sozialrecht brauchen, weil Anträge abgelehnt oder Leistungen gekürzt worden sind“, machte der Vorsitzende deutlich. Er informierte, dass im Landesverband im vergangenen Jahr für die Mitglieder insgesamt 1,458 Millionen Euro an Leistungen im Rahmen der Renten-, Kranken-, Pflege- und Unfallversicherung, im Behindertenrecht, bei der Grundsicherung beziehungsweise bei Problemen mit Arbeitslosengeld erstritten wurden.

In seinem Jahresbericht brachte Selk die Veranstaltungen und gemeinsam mit dem SoVD Uetersen ausgerichteten Ausfahrten in Erinnerung. Pressewart Uwe Mainz hatte wieder Fotobücher mit Impressionen der SoVD-Veranstaltungen erstellt, die zur Ansicht und zum Bestellen auslagen. Auch im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtsverbände leistet der Sozialverband Tornesch bei der Organisation und Ausrichtung des Sommerfestes und der Weihnachtsfeier für die Senioren der Stadt einen wertvollen Beitrag. Selk dankte seinen Vorstandsmitgliedern und den weiteren ehrenamtlichen Helfern für das gute Zusammenwirken. „Wir sind wie eine große Familie, bei uns herrscht Teamwork.“ Neben der Vorbereitung und Ausrichtung von Veranstaltungen gehörten Mitgliederbesuche, Fortbildungen der Vorstandsmitglieder, elf Vorstandssitzungen und Infostände ebenfalls zu den ehrenamtlichen SoVD-Aktivitäten im vergangenen Jahr.

Kassenwartin Renate Arlt berichtete von einer ausgewogenen Kassenlage und dankte allen Mitgliedern für die pünktlichen Zahlungen sowie das Füllen des Spendenschweinchens. Auf das Sparkonto zur Ausrichtung eines Festes „70 Jahre Sozialverband Tornesch“ in zwei Jahren wurden weitere 1000 Euro gepackt. Kassenprüferin Liese-Lotte Mainz bestätigte eine ausgezeichnete Kassenführung. Einstimmig erteilten die Anwesenden ihrem Vorstand Entlastung. Ihren Abschluss fand die Jahresversammlung mit einem Vortrag von Knut Menger vom DRK-Kreisverband zum Thema DRK-Hausnotruf.

Die seit mehreren Jahren jeden ersten Donnerstag im Monat von 10 bis 11 Uhr im Rathaus Tornesch von der ehrenamtlichen Sozialberaterin Siegrid Griesing angebotene Sprechstunde des Sozialverbandes Tornesch wird ab Juni eingestellt. Wie der Vorsitzende Joachim Selk berichtete, sei die Sprechstunde zur Vorabklärung von Fragen zur Durchsetzung von Ansprüchen zu wenig frequentiert. Wie im Vorjahr wird der Sozialverband Tornesch allerdings beim Frühlingsfest des Fahrradhauses Schawo am Sonnabend, 22. April, mit einem Infostand vertreten sein.
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erstellt am 14.Mär.2017 | 12:00 Uhr

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