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Uetersener Nachrichten

05. Dezember 2016 | 03:36 Uhr

Handball : Der Rettung ganz nah

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Am 28. Februar 2015 hatte der Altrahlstedter MTV Hamburg am drittletzten Spieltag der damaligen Hamburg-Liga-Saison mit einem 19:18-Sieg bei den 1. Männern des TuS Esingen seine Hamburger Meisterschaft perfekt gemacht. Die Tornescher schafften als Vizemeister aber ebenfalls den Aufstieg in die Oberliga, wo sie den AMTV am Sonnabend erneut empfingen. Abermals war es der drittletzte Spieltag ‒ doch nun hatten die TuS-Männer mit einem 30:23-Erfolg nicht nur das bessere Ende für sich, sondern machten auch einen riesengroßen Schritt in Richtung Klassenerhalt, während dem AMTV mehr denn je der sofortige Wiederabstieg droht.

Die Esinger begannen sehr konzentriert und treffsicher, was ihnen eine 4:1-Führung bescherte (4. Minute). Weil dann aber auch die Gäste zielsicherer wurden, blieben sie bis zum 7:6 (11.) in Schlagdistanz. Dann gelang den Altrahlstedtern aber 14 (!) Minuten lang gar kein Treffer mehr, was neben einer verbesserten Esinger Abwehrarbeit vor allem an Maximilian Rathke lag, der nach zehn Minuten im TuS-Tor Benjamin Boje abgelöst hatte und mit zahlreichen starken Paraden glänzte.

Die Heim-Sieben traf in diesem Zeitraum immerhin fünfmal und führte mit 12:6 (23.), ehe in der 25. Minute den Hamburgern ihr siebtes Tor gelang. Unmittelbar vor der Pausensirene erzielte Benedict Philippi von halblinks aus noch das 14:9, wobei fraglich war, ob der Ball die Torlinie wirklich überquert hatte.

Nach dem Seitenwechsel lief es bis zum 17:13, das der starke Lennart Haas erzielte (38.), weiter wunschgemäß. Dann sorgten insgesamt vier Zeitstrafen (Daniel Günter bekam sogar eine doppelte Strafe) jedoch dafür, dass die Esinger länger in Unterzahl agieren und beim 19:19 (45.) einmal sogar den Ausgleich hinnehmen mussten. „Ich wusste aber, dass wir, wenn wir im Feld sechs gegen sechs spielen, besser decken“, blieb Claas-Peter Schütt, der die TuS-Männer zusammen mit Till Krügel trainiert, gelassen.

Tom Schmitt, der im zweiten Durchgang mit seiner Treffsicherheit glänzte, gelang in Unterzahl nach einem schnell ausgeführten Freiwurf das wichtige 20:19 (46.). Dann zogen die Esinger von 23:21 (50.) mit vier Toren in Folge entscheidend auf 27:21 davon (55.). Nach ihrem 30:23-Sieg sind die TuS-Männer der Rettung ganz nah: Nur, wenn sie ihre letzten beiden Saisonspiele verlieren und der TuS Lübeck 1893 zweimal siegen sollte, droht der Abstieg noch.

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erstellt am 17.Apr.2016 | 19:47 Uhr

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