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CDU-Forderung : Der HVV soll für Pendler billiger werden

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Initiative: Antrag zur Umweltausschusssitzung.

Tornesch | Der Tornescher Bahnhof ist Teil des Hamburger Regionalverkehrs. Beim Hamburger Verkehrsverbund (HVV) findet diese Tatsache jedoch nur bedingt Berücksichtigung. Nach wie vor gehört der Bahnhof nicht zur attraktiven Tarifzone „Großbereich Hamburg“ (A und B), sondern ist dem Tarifbereich „C“ zugeordnet. Das möchte die Tornescher CDU-Fraktion jetzt ändern und hat einen entsprechenden Antrag vorbereitet, der am Mittwoch, 29. März, während der Sitzung des Umweltausschusses im Rathaus (Beginn 19.30 Uhr) zur Abstimmung gestellt werden soll.

Der Antrag lautet: Die Verwaltung wird gebeten, sich mit dem HVV in Verbindung zu setzen und eine Veränderung der Tarifgrenze zu fordern. Das Ziel dieser Forderung ist eine Eingruppierung des Tornescher Bahnhofs in das Tarifgefüge der Ringe AB des HVV.

Die Tarifgrenze des HVV endet seit vielen Jahrzehnten beim Prisdorfer Bahnhof. Die Einzelfahrkarte zum Hauptbahnhof Hamburg kostet dadurch gegenüber der Tarifzone A und B für Pendler, die den Zug in Tornesch besteigen, zwei Euro mehr. Für die Tageskarte werden von Tornesch aus vier Euro mehr verlangt. Im Abonnement müssen von den Bahnnutzern sogar 22,50 Euro mehr im Monat gezahlt werden. Die Fahrzeit zwischen Tornesch und Prisdorf beträgt lediglich drei Minuten. Tornesch habe sich in den vergangenen Jahren immer weiter zu einer Stadt entwickelt, „die einer Vielzahl von ehemaligen Bewohnern aus Hamburg eine neue Heimat gegeben hat. Diese ehemaligen Hamburger, aber auch viele der langjährigen Einwohner von Tornesch, Uetersen und Umgebung pendeln jeden Tag zwischen der Arbeitsstätte in der Hansestadt und ihrem Wohnort“, so Antragsteller Friedrich Meyer-Hildebrand, (CDU), Mitglied im Umweltausschuss.

Die Attraktivität des Personennahverkehrs habe in den vergangenen Jahren erheblich zugenommen. Eine Vielzahl der Pendler lasse das Auto inzwischen stehen und steige auf die Bahn um. Dieses Verhalten habe zu einer erheblichen Entlastung der Umwelt geführt und vermeide nachhaltige Schädigungen. Mit ihrem Antrag möchte die CDU-Fraktion erreichen, dass noch mehr Menschen das Angebot des Nahverkehrs nutzen.
 

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erstellt am 17.Mär.2017 | 12:00 Uhr

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