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Uetersener Nachrichten

03. Dezember 2016 | 10:36 Uhr

CDU erinnert an Beschluss

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

BauausschussChristdemokraten erwarten in öffentlicher Sitzung Infos zu Planungen für den See

Dass die Tagesordnung für die Sitzung des Bau- und Planungsausschusses am Montag, 5. September, keinen Punkt zu den Planungen des Sees im Wohngebiet Tornesch am See enthält, hat die Christdemokraten auf den Plan gebracht. Denn in der Sitzung des Ausschusses am 21. März war die Verwaltung einstimmig beauftragt worden, die Planungen für die künstliche Wasserfläche und die unmittelbare Umgebung aufzunehmen und über das Vorgehen in der ersten Bauausschuss-Sitzung nach der Sommerpause zu berichten.

„Nun gibt es auf der Tagesordnung weder den Punkt, dass Ergebnisse vorgestellt werden, noch wird im Bericht der Verwaltung darauf eingegangen“, so die Kritik von Howe Heitmann, CDU-Mitglied im Bauausschuss.

Dass es nun im nicht öffentlichen Teil der Sitzung einen Tagesordnungspunkt 22 „Planüberlegungen zum See“ geben sollte, beruhigt die Christdemokraten nicht. Denn der Punkt sei nicht durch die Verwaltung aufgenommen worden, sondern durch den Ausschussvorsitzenden Henry Stümer (CDU). „Es hat keinerlei Bestrebungen der Verwaltung in diese Richtung gegeben“, betont Howe Heitmann.

Die Christdemokraten fordern nun eine klare Stellungnahme der Verwaltung, warum es keine Vorlage oder zumindest einen Zwischenbericht zu den bisherigen Planungsergebnissen gibt. „Wir fordern diese Stellungnahme im öffentlichen Teil der Sitzung. Wir wollen den Stand der Dinge wissen und können nicht hinnehmen, dass der politische Beschluss aus der März-Sitzung von der Verwaltung einfach ignoriert wird“, macht der CDU-Fraktionsvorsitzende Christopher Radon die Haltung seiner Fraktion deutlich, mit dem Thema See und Umfeld endlich voranzukommen. Die Christdemokraten hatten in der März–Sitzung betont, dass sie ein Vorantreiben der Planung bis hin zur Planreife in der ersten Sitzung nach der Sommerpause wünschen. Im Dezember 2015 war in der Bauausschuss-Sitzung durch einen Fachmann der Wasser- und Verkehrskontor GmbH die Machbarkeit des Sees am Standort nördlich und nordöstlich des Baumschulenweges und südlich des Schäferweges mit Speisung durch Niederschlagswasser vorgestellt worden.

Im März hatte Bürgermeister Roland Krügel vorgeschlagen, dass mehrere Planungsbüros den Auftrag für die Erarbeitung von zwei Alternativlösungen mit und ohne Berücksichtigung der sich noch nicht im Eigentum der Stadt befindlichen Grundstücke erhalten sollten. Die Politiker hatten beschlossen, dass der Ausschreibungstext vorher mit dem Bau- und Planungsausschuss abzustimmen ist.

CDU, SPD und FDP waren sich einig, dass Grundlage der Planung Maßnahmen zur dauerhaften Wasserführung der Fläche, gesetzlich vorgeschriebene Sicherheitsmaßnahmen sowie die Gestaltung einer vollständigen Umlauf-Wegstrecke (Promenade) und Möglichkeiten zum Verweilen (Gastronomie) sein sollten.

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erstellt am 03.Sep.2016 | 16:53 Uhr

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