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Uetersener Nachrichten

10. Dezember 2016 | 19:31 Uhr

Initiative in Uetersen : Busfahren soll attraktiver werden

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Eine Unterschriftensammlung hat Erfolg - schon bald könnte es am Nils-Alwall-Weg einen Haltepunkt der Linie 6661 geben.

Uetersen | Der Bauausschuss wird sich am Donnerstag, 3. November, mit einem Antrag der Kreisverkehrsgesellschaft (KViP) befassen, der die Attraktivierung der Buslinie 6661 zum Ziel hat. Es geht um eine zusätzliche Haltestelle der Linie 6661 (Uetersen - Tornesch und zurück) im Bereich des Nils-Alwall-Wegs. Dort befindet sich unter anderem das Nephrologische Zentrum Uetersen, das unter anderem von Dialysepatienten aufgesucht wird. Zudem seien entlang des Tornescher Wegs in dem Bereich in der Vergangenheit 23 Wohneinheiten entstanden, mindestens 34 weitere sollen demnächst folgen, schreibt die Verwaltung als Vorlage für die Politik.

Uetersen wächst also in unmittelbarer Nähe seiner Ortsgrenze zu Tornesch. Den zusätzlichen Bedarf stellten jedoch nicht Stadt oder KViP fest, sondern eine Bürgerin, die entsprechende Unterschriften sammelte. Dieser artikulierte Bedarf stieß bei den beteiligten Stellen auf Interesse, sodass inzwischen ein Ortstermin der beteiligten Behörden stattgefunden hat, bei dem unter anderem die Haltepunkte erörtert worden sind.

Nur zum Teil barrierefrei

Seitens der Verwaltung bestehen grundsätzlich keine Bedenken gegen eine zusätzliche Haltestelle. Auch die Kosten hielten sich im Rahmen. Lediglich 1500 Euro Stadtgelder müssten für die Einrichtung der provisorischen Haltestelle aufgewandt werden. Dieses Geld habe man.

In Richtung Tornesch soll die Haltestelle in Höhe der Hausnummer Tornescher Weg 140 aufgestellt werden, in Richtung Uetersen etwa in Höhe der Hausnummer Tornescher Weg 133. Die mögliche Haltestelle in Richtung Tornesch sei, schreibt die Stadtverwaltung in ihrer Vorlage, bereits jetzt unproblematisch, da dort ein Geh- und Radweg vorhanden ist und die Haltestelle einen barrierefreien Zugang bietet. Bei der möglichen Haltestelle in Richtung Uetersen sei das anders. Ein barrierefreier Zugang sei derzeit nicht möglich, allerdings auch keine zwingende Voraussetzung. Die KViP hat jedoch angeregt, bei positiver Beschlussfassung im Ausschuss und einem entsprechenden Bedarf eine barrierefreie Bushaltestelle herzustellen. Die KViP verweist dabei auch auf entsprechende Fördermittel in Höhe von 75 Prozent der förderfähigen Kosten. Die Haltestelle könnte sofort eingerichtet werden. Das Aufstellen der Haltestellenmasten mit entsprechender Beschilderung würde die KViP auf ihre Kosten zum Fahrplanwechsel 2016/2017 im Dezember dieses Jahres veranlassen.

Nach wie vor ungelöst ist die Anbindung des Tornescher Rathauses an den Buslinienverkehr. Nicht nur der Seniorenbeirat hat bereits mehrfach einen solchen Haltepunkt gefordert. Im Tornescher Rathaus werden bereits seit mehreren Jahren auch Uetersener Bürger betreut und zwar bei der Grundsicherung, bei Leistungen für Asylbewerber und beim Wohngeld.

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erstellt am 21.Okt.2016 | 10:00 Uhr

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