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Uetersener Nachrichten

11. Dezember 2016 | 01:26 Uhr

Fröhliche Feier : Bunter Strauß schöner Geschichten

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Einen bunten Strauß schöner und kurioser Geschichten rund um das Elbmarschenhaus haben die Ehrengäste der Feier zum zehnjährigen Elbmarschenhaus-Geburtstag zusammengetragen. Auf dem Empfang im ehemaligen Rinderstall des Gutshofes, zu dem Elbmarschenhausleiterin Edelgard Heim eingeladen hatte, kam zur Unterhaltung der Anwesenden so einiges zur Sprache, worüber bisher geschwiegen wurde.

Parallel wurde auf dem Gutshof - zwischen Stalltür und Elbmarschenhaus - das 12. Haseldorfer Frühlingsfest gefeiert. Die Stimmung war hervorragend - auch wenn die Temperaturen noch nicht wirklich frühlingshaft waren. Den ganzen Tag lang herrschte Gedränge. Die Leute aus dem Ort und Besucher aus den Nachbargemeinden nutzten das Angebot der gastgebenden örtlichen Handwerker und Gewerbetreibenden, klönten mit Bekannten und ließen es sich schmecken. Kindern standen zahlreiche Möglichkeiten offen, sich zu vergnügen. Sie konnten dem Tischler beim Drechseln zusehen, Natur-Memory am Nabu-Stand spielen, zu einer Entdeckungsreise zum Thema „Milch und Käse“ auf- brechen und sich von Museumspädagoge Holger Junker ins Steinzeitzelt einladen lassen, um zu lernen, wie mit Flintsteinen Feuer entfacht wird.

„Das Elbmarschenhaus ist ein Haus der Begegnung, das die unterschiedlichen Interessen von Naturschutz, Tourismus und Wirtschaft bündelt. Hier werden Kompromisse nicht nur gesucht, sondern auch gefunden“, sagte Gastgeberin Heim in ihrer Begrüßung. Sie hatte die Ehrengäste aufgefordert, etwas zu erzählen, was sie mit dem Elbmarschenhaus verbindet. So kam heraus, dass Kreispräsident Burkhard E. Tiemann den damaligen Grünen-Minister Klaus Müller auf einer Radtour, die zum Elbmarschenhaus führte, zu Fall brachte, dass Lokalreporterin Andrea Stange auf einer vom Elbmarschenhaus-Ranger geführten Wanderung nur knapp dem Versinken im Morast entging und dass Boris Steuer, stellvertretender Bürgermeister von Haseldorf, beim gemeinsamen Klotstockspringen zweimal im Graben landete.

Heinz Lüchau, ehemaliger Bürgermeister der Standortgemeinde des Elbmarschenhauses und Mann der ersten Stunde, überreichte Heim ein Fotoalbum, das die zehnjährige Haus-Geschichte dokumentiert. Rolf Herrmann, Amtsvorsteher des Amtes Haseldorf, regte an, in Zukunft wieder mehr „miteinander zu reden, als übereinander“. Zahlreiche Gäste der Gesprächsrunde, die Pastor Helmut Nagel moderierte, erinnerten an die schwierige Anfangszeit. Vertreten waren ferner Hermann Schultz, Vorsitzender des Naturschutzbundes Schleswig-Holstein, Andreas Müller, Bernd-Ulrich Netz, ehemaliger Leiter des Elbmarschenhauses, Helmuth Kruse, Vorsitzender des Ausschusses für Umwelt im Kreis Pinneberg, Ute Hagmaier, Referentin für Umwelt und Bildung beim azv Südholstein, Roland von Ziehlberg vom Verein Tourismus in Marsch und Geest, Kreisnaturschutzbeauftragter Hermann Schultz und Hausherr Udo Prinz von Schoenaich-Carolath-Schilden.

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erstellt am 17.Apr.2016 | 21:33 Uhr

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