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Uetersener Nachrichten

03. Dezember 2016 | 03:36 Uhr

Projekt in Tornesch : Aus dem Ärztehaus soll ein Ärztezentrum werden

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Ein Uetersener investiert im ehemaligen Sparkassen-Gebäude.

Tornesch | Gerd Schröder aus Uetersen ist Unternehmer und witterte ein lukratives Geschäft. Er kaufte das leer stehende Gebäude der ehemaligen Sparkasse Südholstein in der Willy-Meyer-Straße 3-5. Mit Hochdruck arbeiten die Handwerker derzeit an der Sanierung des Gebäudes – denn Anfang nächsten Jahres sollen die Mieter einziehen: Der Augenarzt Paul Suchy, der derzeit seine Praxis an der Wilhelmstraße hat und seine Frau, Zahnärztin Dr. Susan Richel-Suchy, die derzeit die Patienten in der Uetersener Straße 3 behandelt. Schon seit vielen Jahren ist im Obergeschoss des Gebäudes der Zahnarzt Dr. Bernd Wenzlaff ansässig und wird auch weiterhin dort seine Praxis betreiben. Mit den beiden neuen Mietern wurden langjährige Verträge geschlossen. „Wir freuen uns schon, die neuen Räume beziehen zu können, die genau auf unsere Bedürfnisse zugeschnitten sind“, sagt Richel-Suchy.

„Ich wusste, dass wir dort langfristig etwas aufbauen können“, erklärt Investor Schröder. Beim Kauf hatte er zwar noch keine konkrete Idee, in welche Richtung die Reise gehen würde, doch kamen die Ärzte schon bald mit ihren Plänen auf ihn zu. Schnell wurde festgemacht, dass das Ehepaar dort ihre beiden Praxen zusammenlegt. „Mitte Dezember sollen die Räume im Erdgeschoss übergeben werden, danach kommt das Behandlungs-Mobiliar“, erläutert Schröder.

Für das Kellergeschoss gibt es auch schon einen Nutzer: Ein Physiotherapeut will sich dort ansiedeln, allerdings erst Anfang 2018. „Die Räume sind schon aufgeteilt. Nur was mit dem Tresorraum passiert, ist noch unsicher. Aber was man mit 80 Zentimeter Stahlbeton zu allen Seiten machen könnte, da fällt mir schon etwas ein“, witzelt Schröder. Mit dem Ärztehaus sind die Planungen jedoch noch nicht abgeschlossen. Schröder weiß, dass ein weiterer Investor auf dem Grundstück nebenan einen ähnliches Projekt in Vorbereitung hat. Das Gebäude der alten Post soll abgerissen werden, um einem Neubau Platz zu machen, in dem sich laut Schröder eine Apotheke, ein Optiker sowie vier weitere Ärzte mit ihren Praxen ansiedeln können.

„Wenn beide Gebäude miteinander verbunden werden, hätten wir ein richtiges Ärztezentrum im Ortskern von Tornesch“, schwärmt der Uetersener. Die Verwaltung befürworte laut Schröder das Projekt, da sie sich dadurch Impulse für den Ortskern und die seit längerem leer stehende Penny-Filiale auf der gegenüberliegenden Straßenseite erhoffe. Ob ein großes Ärztezentrum Wirklichkeit wird, liegt jetzt bei der Politik. Dort werden die Details für das Bauvorhaben entschieden. Schröder kümmert sich jedenfalls um „seine“ Baustelle. Im Januar soll eröffnet werden.

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