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Uetersener Nachrichten

09. Dezember 2016 | 04:57 Uhr

Matschwege : Ärgernis von Langes Tannen

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Der Umweltausschuss will den Joggern helfen.

In Begleitung von Bezirksförster Christian Rosenow hat der Ausschuss für Bau-, Umwelt- und Verkehrswesen das Waldgebiet von Langes Tannen besucht. Vom Förster ließen sich die Politiker erläutern, welche Arbeiten demnächst ausgeführt werden sollten und erwirkten durch Abstimmung entsprechende Beschlüsse. Im Bereich des Parkplatzes soll der „Stangenwald“ durchforstet werden. Das Entfernen einzelner Bäume dieses noch recht jungen Areals soll den als geeignet eingestuften Bäumen zu einem entsprechenden Wachstum verhelfen. Insbesondere für die Kronenbildung ist eine solche Auflockerung notwendig. Er sei ein Freund des behutsamen Vorgehens. Etwa 20 Bäume pro Hektar müssten allerdings herausgeholt werden.

Ein Ärgernis für viele Jogger, die den Wald als Naherholungsgebiet nutzen, stellen bereits seit geraumer Zeit die vielen Matschwege nach intensiven Regenfällen dar. Diese sind insbesondere dann nicht mehr begehbar, wenn die Försterei Großgerät einsetzen muss, um den Wald zu unterhalten. Diese Wege sollen nun mit feinem Kies befestigt werden. Dazu wird am Ende der Saison der matschige Waldboden entfernt und entsprechend aufgefüllt. Diese Maßnahme wird als sinnvoll eingeschätzt, weil immer dieselben Wegpunkte vermatschen. Finanziert werden sollen die Arbeiten über die Verkaufserlöse des geschlagenen Holzes. Im Moment seien die Holzpreise niedrig. Doch das ändere sich im Herbst wieder, so der Förster.

Trampelpfade sind ein Ärgernis

Ein Dorn im Auge ist den Politikern, dass Besucher dieses Stadtwaldes immer wieder neue Trampelpfade anlegen und dadurch insbesondere die Bodenbrüter störten, so Roland Dilchert vom Nabu. Der Förster sagte, dass es schwer sein werde, ein solches Verhalten zu unterbinden. Würden einzelne Trampelpfade versperrt, entstünden schnell neue. Davon beeindrucken lassen möchte sich der Ausschuss allerdings nicht. Es soll daher weiter nach Lösungen gesucht werden.

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erstellt am 21.Jul.2016 | 16:29 Uhr

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