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Bauruine auf Sylt : Webcam zeigt den Abriss der Keitum-Therme

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Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Mittwoch beginnen die Abbrucharbeiten am Wattenmeer. Interessierte können das Ende des „Schandmals der Insel“ im Internet verfolgen.

Sylt | Am Mittwoch beginnen offiziell die Abbrucharbeiten der Thermenruine am Keitumer Wattenmeer. Pünktlich zum Start des von vielen Insulanern und treuen Sylter Urlaubsgästen sehnsüchtig erwarteten Abrisses hat das zuständige Kommunale Liegenschafts-Management (KLM) dazu eine Webcam online gestellt. In Kooperation mit dem PC-Service Sylt, der Uwe-Jens-Lornsen-Apotheke Keitum, dem Messeprojekt Sylt-Innovativ sowie dem sh:z-Medienhaus Sylt können Interessierte in aller Welt zwei-minütlich aktualisierte Fotos abrufen und sich so über die Fortschritte der zirka zwei- bis dreimonatigen Abbrucharbeiten auf dem Laufenden halten.

Erreichbar ist die exklusive AbrissCam über die Internet-Adresse www.klm-sylterwohnen.de/webcam-abriss-keitum-therme. Aber die Projektleitung von KLM hat nicht nur an alle „digital Neugierigen“, sondern auch ganz herkömmlich analog gedacht: In den hölzernen Bauzaun parallel zur Straße Am Tipkenhoog wurden zahlreiche Gucklöcher gebohrt, die bereits eifrig von Einheimischen und Touristen genutzt wurden.

Noch stehen die verwitterten Gebäudereste, bald jedoch soll alles zerschreddert sein.
Noch stehen die verwitterten Gebäudereste, bald jedoch soll alles zerschreddert sein. Foto: Pierre Boom
Das Keitumer Thermengelände einen Tag vor dem Beginn der Abrissarbeiten: Ein Bagger steht schon bereit, dahinter ein großer Container für die Abbruchmaterialien.
Das Keitumer Thermengelände einen Tag vor dem Beginn der Abrissarbeiten: Ein Bagger steht schon bereit, dahinter ein großer Container für die Abbruchmaterialien. Foto: Pierre Boom
In den hölzernen Bauzaun zur Thermenruine wurden zahlreiche Gucklöcher gebohrt.
In den hölzernen Bauzaun zur Thermenruine wurden zahlreiche Gucklöcher gebohrt. Foto: Pierre Boom

Es lohnt sich jedoch ebenso ein Spaziergang am Watt entlang, denn auch von dort hat man beste Aussichten auf das Abrissgeschehen in den verwitterten Gebäudeteilen und maroden Schwimmbecken. Das Betreten des Geländes allerdings ist sehr gefährlich und deshalb strengstens verboten – darauf hat die Bauleitung erneut ausdrücklich hingewiesen.

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erstellt am 14.Mär.2017 | 17:41 Uhr

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