zur Navigation springen

Sylter Rundschau

28. August 2016 | 10:38 Uhr

Surfen : Volle Fahrt voraus auf dem Windsurf World Cup Sylt

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Flaute am Sonnabend, aber genügend Wind am Sonntag: Beim Surf World Cup Sylt können heute die ersten Slalomrennen gefahren werden.

Rauschende Partys und mal mehr, mal weniger Wind: Beim Windsurf World Cup, der bis zum 4. Oktober auf Sylt stattfindet, mussten Zuschauer und Surfer bis zum Sonntag warten, bis es Action auf dem Wasser zu sehen gab.

An Land ging es dafür umso ausgelassener zu. Im Festzelt am Brandenburger Strand, in den Kneipen und im Westerländer Bahnhof feierten Zuschauer und Surfer bis in den frühen Morgen ausgelassene Partys. Mehrere tausend Zuschauer jubelten am ersten Surf Cup- Wochenende am Westerländer Strand.

„Das erste Surf-Wochenende war traumhaft, das tolle Wetter war bestens für Zuschauer und Fahrer, um sich auf der Insel zu akklimatisieren“, sagte Sven Kaatz vom Hamburger Veranstalter gestern. Ganz zufrieden war er aber nicht: „Wir warten auf den Wind – da ist noch viel Luft nach oben.“ Er sei aber zuversichtlich, dass es in den kommenden Tagen windiger wird.

Am Sonntag wurden ab mittags Wettrennen im Slalom gefahren. Mit kurzen Unterbrechungen waren die Sportler bis zum Abend auf dem Wasser. „Wir müssen 15 Runden innerhalb der kommenden Surf Cup Tage fahren“, erklärte Kaatz gestern. Der Sieger der ersten Slalomrunde stand bis Redaktionsschluss noch nicht fest.

Zu wenig Wind hatte am Tag zuvor dafür gesorgt, dass alle Wettkämpfe abgesagt werden mussten – für Höchsleistungen in den Wellen war er zu schwach. „Die Sportler konnten bei Windstärken von sechs bis zehn Knoten vor Deutschlands nördlichster Insel weder im Slalom noch im Waveriding oder Freestyle antreten“, teilte der Veranstalter mit. Publikum und Athleten genossen stattdessen den strahlenden Sonnenschein am Strand. Auch Windsurf-Legende Robby Naish verbrachte den Tag auf Sylt, nachdem er bereits an der Eröffnungs-Feier am Freitag teilgenommen hatte. Der Hawaiianer traf sich mit Veranstalter Matthias Neumann und dem Hamburger Staatsrat Christoph Holstein, der den Windsurf World Cup zum nach 15 Jahren zum zweiten Mal besuchte. „Die Veranstaltung ist sehr gewachsen. Ich freue mich über die Sportbegeisterung der Zuschauer. Das ist wichtig bei der Auswahl der Ausrichterstadt für die Olympischen Spiele“, sagte Holstein – der selbst begeisterter Windsurfer ist – am Rande der Veranstaltung.

Beim Windsurf World Cup treten die weltbesten Fahrer in rasanten Rennen auf der Nordsee an. Nur beim einzigen Super Grand Slam der World Tour werden alle drei Disziplinen Waveriding, Slalom und Freestyle ausgetragen. Insgesamt 131 Surfer aus 34 Ländern kämpfen bis Ende der Woche in Westerland um den Sieg.


Worldcup-Wetter


Es sieht so aus, als könnten sich die Aktiven heute früh im Bett noch ein-, zweimal umdrehen. Der Wind scheint dies auch zu tun, denn die Vorhersage für heute ist aus Surfersicht leider eher ernüchternd. Gerade einmal mit bis zu sieben Knoten soll er laut Vorhersage nur leicht über den Kurs auf der Nordsee wehen. Zu wenig für Starts. Aber auf Sylt weiß man ja nie...

zur Startseite

von
erstellt am 26.Sep.2015 | 00:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen