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Sylter Rundschau

05. Dezember 2016 | 15:29 Uhr

Spielplatzkonzept : Sylts Spielplätze sollen schöner werden

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Die Gemeinde Sylt will innerhalb der kommenden fünf Jahre alle öffentlichen Spielplätze zeitgemäß umgestalten.

Sichere Klettergerüste, stabile Schaukeln und saubere Sandkästen: Seit 2009 werden die alten Spielplätze in der Gemeinde Sylt Stück für Stück modernisiert, gleichzeitig werden neue gebaut. Damit diese öffentlichen Plätze weiter verbessert werden können, haben die Gemeindevertreter auf ihrer jüngsten Sitzung das sogenannte Spielplatzkonzept aktualisiert. „Wir sind auf einem guten Weg, im Großen und Ganzen können wir zufrieden sein“, sagt Lars Rohde von Inselgrün. Das Garten-und Landschaftsplanungsbüro ist von Beginn an für die Entwicklung des Spielplatzkonzeptes zuständig.

Anlass für das übergreifende Konzept war vor rund sechs Jahren die Erkenntnis, dass in der Gemeinde Sylt Spielplätze fehlen oder stark marode und nicht mehr sicher und zeitgemäß sind. Ziel ist es, die Plätze mit modernen Wippen, Seilgärten oder anderen Spielgeräten zu gestalten und dabei die Lebensumstände der Anwohner und die Wünsche der Kinder mit einzubeziehen.

Alle zwei Jahre wird das Konzept überarbeitet, um es an mögliche Veränderungen anzupassen. „Für jeden einzelnen Spielplatz gibt es eine individuelle Entscheidung, die auch das Umfeld mit einbezieht und daher regelmäßig überdacht werden muss, um nachhaltig zu sein“, sagt Bürgervorsteher Peter Schnittgard. Das Spielplatzkonzept könne als Vorzeigemodell für ganz Schleswig-Holstein dienen. „Das Ganze hat aber nur einen Sinn, wenn es als Gesamtkonzept angepackt wird“, so Schnittgard. Ziel sei es, dass alle Freiluft-Spielorte „aktuell, sicher, verlässlich, schön und einfach fantastisch sind“, sagt der Bürgervorsteher.

Billig ist das Projektnicht: Die Neugestaltung eines großen Spielplatzes kostet rund 80  000 Euro, sagt Rohde. Einiges soll 2016 aber dennoch geschafft werden, denn nach wie vor gibt es in der Gemeinde Sylt viele Spielplätze, die nicht zum Herumtollen einladen. „Der Spielplatz Südwäldchen ist sehr ungepflegt und die Geräte stark abgenutzt“, sagt eine Sylterin, die ihren Namen nicht in der Zeitung lesen möchte. Regelmäßig besuche sie mit ihren drei Enkeln die Spielplätze in der Gemeinde. 2017 nun soll dieser Platz, sowie der Spielplatz am Liiger-Hörn in Tinnum in Angriff genommen werden. Zuvor sollen aber, wie bereits bei den anderen Spielplätzen, Kinder mit entscheiden, was sich wie verändern soll. Das sei ein langer Prozess, der von der Planung bis zur Umsetzung bis zu ein Jahr dauern kann, so der Landschaftsplaner.

Nach einer Prioritätenliste und mit Blick auf die Gemeindekasse sollen auch die übrigen Plätze weiter verbessert werden. „Bereits im kommenden Jahr ist geplant, die beiden kleineren Spielplätze im Senwai sowie Zwischen den Hedigen in Westerland teilweise neu zu gestalten“, sagt Rohde. Beide sollen zu rund 80 Prozent erneuert werden: Im Senwai sind unter anderem ein neuer Sandkasten sowie Klettermöglichkeiten geplant.

In den vergangenen Jahren sind in Abstimmung und auf Beschluss des Schul-, und Jugendausschusses bereits zahlreiche Maßnahmen umgesetzt worden. Es wurden marode Spielgeräte ersetzt, repariert und ergänzt sowie einige komplett neu gestaltet. Darunter sind zum Beispiel Plätze in Rantum, auf dem Schulhof des Schulzentrums in Westerland sowie in Archsum. In spätestens fünf Jahren sollen alle beschlossenen Bauarbeiten und Neugestaltungen in der Gemeinde fertig sein.

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erstellt am 04.Jan.2016 | 05:33 Uhr

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