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Sylter Rundschau

28. Juli 2016 | 10:33 Uhr

Juniorwahlen auf Sylt : Schüler proben Bundestagswahl

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Alles ist fast genauso wie bei der echten Bundestagswahl: Rund 350 Jugendliche am Gymnasium Sylt nehmen an den bundesweiten Juniorwahlen teil.

Wie funktioniert das deutsche Wahlsystem? Wie unterscheiden sich Parteien und welche Forderungen stellen sie? Diesen und weiteren Fragen rund um die anstehende Bundestagswahl sind etwa 350 Schüler des Gymnasium Sylt in den letzten Unterrichtswochen nachgegangen. Noch bis heute proben die Jugendlichen nun den Ernstfall Bundestagswahl.

Dabei soll der Urnengang für die Schüler so realistisch wie möglich gehalten werden, erklärt Lehrer Uwe Fot. „Im Rahmen des bundesweiten Projektes Juniorwahl simulieren wir hier den Wahlvorgang. Wir wollen damit diejenigen, die sich noch nicht mit der Thematik befasst haben, Anleitung geben.“

Die simulierte Wahl beginnt, wie die echte Abstimmung, mit einer Wahlbenachrichtigung, die jeder teilnehmende Schüler vorab erhält. Betreten die wahlberechtigten Jugendlichen dann das eigens eingerichtete Wahllokal in der Schule, werden sie von Mitschülern empfangen, die als Wahlhelfer auftreten. „Jeder wird von uns in einer Liste registriert und wir händigen dann auch den Wahlcode aus“, berichtet die 18-jährige Carolin Horn. Mit dem Wahlcode ausgestattet, müssen sich die Probewähler dann zwischen drei Wahlkabinen entscheiden. In jeder der blicksicheren Kabinen steht ein Laptop, der nach Eingabe des persönlichen Wahlcodes den Wahlzettel anzeigt.

„Der Wahlzettel ist identisch mit dem, den man in Nordfriesland bekommt“, berichtet Projektleiter Fot. Unter den freiwilligen Helfern der Schülerwahl ist auch Hauke Albertsen. der 18-Jährige kümmert sich bei der Wahl-Simulation um die Technik. Genau wie die Wahlhelfer Lennart Yue, Carolin Horn und Sebastian Wolff, ist er auch am Sonntag als Erstwähler bei der realen Bundestagswahl dabei. „Noch am Sonntag wird ausgewertet, wie die Schule gewählt hat“, sagt Albertsen. Doch schon jetzt hebt sich die Wahl am Gymnasium von der exhten Wahl ab: „Wir rechnen mit einer Wahlbeteiligung von 93 Prozent“, schätzt Lehrer Uwe Fot.


 

 

 

 

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erstellt am 20.Sep.2013 | 06:00 Uhr

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