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Sylter Rundschau

10. Dezember 2016 | 07:53 Uhr

Generalversammlung der Sylter Bank : Positive Bilanz trotz Finanzkrise und Niedrigzinsen

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Die Sylter Bank blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2015 zurück. Die Mitglieder können sich über Gewinnausschüttung von sechs Prozent freuen.

Trotz anhaltender Finanzkrise, unverändert niedriger Zinsen, steigender regulatorischer Gesetzesanforderungen und immer stärkeren Wettbewerbs konnte die Sylter Bank eG in allen wichtigen Bilanzpositionen ein zweistelliges Wachstum verzeichnen und ihre Marktposition sogar noch weiter ausbauen. So lautet das überwiegend positive Fazit des Geschäftsjahres 2015, das der Vorstand und der Aufsichtsrat der insularen Genossenschaftsbank am vergangenen Freitagabend im Congress Centrum Sylt (CCS) in Westerland vorgestellt haben.

Exakt 233 stimmberechtigte Mitglieder sowie zahlreiche Gäste von der Insel und vom Festland konnte der Aufsichtsratsvorsitzende Heinz Maurus anlässlich der diesjährigen Generalversammlung begrüßen. Unter ihnen auch Bürgervorsteher Peter Schnittgard, der mit Augenzwinkern auf aktuelle Debatten in den Ausschüssen und der Gemeindevertretung verwies. „Wie immer ist es, wenn die Sylter Bank einlädt, eine gut besuchte Veranstaltung. Sicher auch, weil es eine transparent gestaltete Versammlung über ein Geschäftsjahr ist, die ohne kritische Töne und Fragen über dessen Haben und Soll abläuft. Einfach Klasse – gut, dass es Euch gibt“, sagte der CDU-Politiker in Richtung Vorstand, Aufsichtsrat und Mitarbeiter.

In wechselnden Rollen stellten die Vorstände Michael Pietyra und Thomas Bender anschließend die Geschäftsentwicklung 2015 vor. „Wir waren vielfach besser als der Durchschnitt der Volks- und Raiffeisenbank“, so Bender. Die Bilanzsumme der Sylter Bank sei im Vorjahresvergleich um elf Prozent auf rund 362 Millionen Euro gestiegen. Dies resultiere aus dem weiter hohen Wachstum der Kredite an Kunden sowie dem ebenfalls starken Zuwachs der Kundeneinlagen. Die Forderungen an Kunden erhöhten sich um 14 Prozent auf 262 Millionen; sowohl Geschäftskredite wie auch private Immobilienfinanzierungen wurden stark nachgefragt. Bei den Einlagen von Mitgliedern und Kunden konnte ebenfalls ein Wachstum verzeichnet werden: Sie stiegen um 13 Prozent auf 263 Millionen Euro. Einstimmig wurde beschlossen, an die Mitglieder eine Dividende von sechs Prozent auszuschütten.

Einen kritischen Ton gab es zum Ende dennoch: Alfred Bartling fragte, warum für die beiden Hallen des ehemaligen Raiffeisenmarktes am Morsumer Bahnhof stolze 18 Euro je Quadratmeter verlangt würden – und das auch noch bei einer Verpachtung an Genossenschaftsmitglieder. Dies sei mittlerweile korrigiert und der Preis auf weniger als zehn Euro gesenkt worden, antwortete Vorstand Pietyra.



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erstellt am 29.Aug.2016 | 05:13 Uhr

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