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Sylter Rundschau

03. Dezember 2016 | 10:36 Uhr

Halle 28 auf Sylt : Pläne für Ersatzbau schon in der Schublade

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Architekten kalkulieren Kosten für eine neue Katastrophenschutzhalle an der Feuerwache auf knapp 500 000 Euro.

Eine halbe Million Euro – diesen Betrag hat die Gemeindevertretung am vergangenen Donnerstag im Nachtragshaushalt für den Katastrophenschutz bereitgestellt. Versehen mit einem Sperrvermerk bis zur Auswertung des Bürgerentscheids über die Zukunft der Fliegerhorst-Halle 28. Bürgermeister Nikolas Häckel betonte an dem Abend den „neutralen“ Zweck der Rückstellung, um keinen Zweifel darüber aufkommen zu lassen, dass die Kommunalpolitik die öffentliche Meinung vor dem Bürgerentscheid nicht beeinflussen will. Ob die 500  000 Euro also für eine Renovierung der Halle 28, für ihren Abriss oder für den Bau einer neuen Katastrophenschutzhalle eingesetzt werden, soll gänzlich vom Bürgerentscheid am 12. Juni abhängen.

Eine halbe Million Euro wäre ziemlich genau der Betrag, den das Westerländer Architekturbüro Schlums + Franzen für den Neubau einer Halle nördlich der Feuerwache veranschlagt – exakt sind es 492  161,40 Euro einschließlich Umsatzsteuer. In der Kostenermittlung vom 18. März werden die Grundstücksfläche mit 5200 Quadratmetern und die Bruttogrundfläche der geplanten Halle mit 456,4 Quadratmetern angegeben. Die Außenmaße sind mit 28 Metern Länge, 16,3 Meter Breite und 6,5 Meter Höhe berechnet.

Die Architekten haben für das Bauwerk einen „einfachen Standard“ zugrunde gelegt, was dem Wunsch der Kommunalpolitiker nach einer preisgünstigen „Industriebauweise“ entsprechen dürfte. Im Innenraum sollen unter anderem ein Gerätewagen, der Trailer für das Ölwehrboot, ein Wechselladerfahrzeug, ein Notstromaggregat, eine Feldküche, ein Hochregalsystem und vier Abrollcontainer Platz finden.

Die Kostenschätzung für das Gebäude und weitere Gutachten stehen auf der Homepage www.gemeinde-sylt.de unter dem Reiter „Bürgerentscheid“.

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