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Sylter Rundschau

10. Dezember 2016 | 08:02 Uhr

Record Release-Party in Keitum : Norman Keil rockte den Friesensaal

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Über 300 Besucher kamen zur Premiere seines neuen Album „#20sechzehn“, präsentiert von der Sylter Rundschau

„Ja zugegeben – es war schon ein gewisses Risiko, die Record Release-Party für mein neues Album so hoch im Norden, ausgerechnet auf Sylt zu veranstalten“, sagte Norman Keil noch am Sonnabend um 16 Uhr auf der Pressekonferenz. „Doch ich wollte unbedingt hier im Friesensaal spielen. Das ist ne super Location. Jetzt bin ich echt mal gespannt, wie viele kommen ...“ Nur drei Stunden später sollte sich zeigen: Das Risiko hatte sich gelohnt. Dutzende Fans des Singer/Songwriters drängelten sich vor dem Eingang, warteten ungeduldig, um die besten Plätze ganz vorne an der Bühne zu ergattern, um ganz nah dabei zu sein, wenn ihr Idol erstmals live die Songs seines neuen Album „#20sechzehn“ spielt. Am Ende waren es weit über 300 Zuhörer, dabei war der Friesensaal diesmal fest in auswärtiger Hand. Viele der begeisterten „Keiler“ hatten weite Anreisen hinter sich, waren Hunderte von Kilometern mit dem Auto oder der Bahn gefahren. Manche bereits Tage zuvor, für einige Tage Inselurlaub mit dem exklusiven Musik-Event als krönendem Abschluss. Einige jedoch schafften es erst auf den allerletzten Drücker vom Festland hinüber nach Sylt.

Doch alle erlebten dann einen außergewöhnlichen Konzertabend, der einfach nie zu Ende gehen schien. Punkt 20.16 Uhr betrat Veranstalter Malte Jochimsen, vielen im Norden gut bekannt von „Kultur auf den Halligen“, die Bühne und sagte als Vormusikerin Norma von der Insel Föhr an. Aufmerksam lauschte das Publikum der jungen Sängerin, die zur Gitarre und mit Mundharmonika durchweg Eigenkompositionen spielte – auch von ihrem zweiten Album, das im Frühjahr 2017 erscheint. Mit dem Verstehen der Texte hatte manch weitgereister Gast allerdings Probleme, denn Norma singt ihre Lieder unter anderem auf Plattdeutsch und auf Fering. Doch die Sängerin half charmant über alle Sprachbarrieren hinweg, begeisterte mit ihrem natürlichen Auftritt und wurde mit viel Applaus belohnt.

Eine dreiviertel Stunde später wurde dann an der Uhr gedreht, die Zeiger auf 20.16 zurückgestellt: Zu lautem Weckerklingeln trat zunächst Norman Keil vor den Vorhang, begrüßte solo und noch recht leise seine jubelnden Fans mit dem Titel „Kleinfeindaheim“ vom aktuellen Album. Doch schon beim zweiten Song stürmten Nils Hofmann (Gitarre und Gesang) sowie Volker Rechin (Bass und Gesang) zu ihm auf die Bühne. Die drei Vollblutmusiker ließen es richtig krachen, mehr als drei Stunden lang, mit sämtlichen Songs der neuen CD, aber natürlich auch mit all den Hits, die ihre Fans lieben, die viele von ihnen textsicher mitsangen und die mit immer neuen Beifallsstürmen gefeiert wurden. Und damit war noch lange nicht Schluss: Erst weit nach Mitternacht endete die After-Show-Party, nachdem auch der allerletzte Fan sich Autogramme geholt und ein Selfie gemacht hatte von einem unvergesslichen Event – ganz oben im Norden ...

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erstellt am 26.Sep.2016 | 05:30 Uhr

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