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Sylter Rundschau

05. Dezember 2016 | 19:43 Uhr

Green Screen : Naturfilm-Festival auf Sylt

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Green Screen Festival zeigt die drei nominierten Filme. Am 20. August ist Halt auf Sylt: Wir stellen die Streifen vor.

Im August reist Green Screen mit drei nominierten Filmen durch 14 Orte im Norden. Der Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag (sh:z) lädt seine Leser ein, über den Publikumspreis von Green Screen per Stimmkarte abzustimmen. Von Flensburg bis Bad Oldesloe und von Husum bis Eutin werden vom 11. August bis zum 4. September Filme gezeigt, die eine Fachjury für den Preis vorgeschlagen hat. Die Filme führen in drei Kontinente: In den hohen Norden Europas, in Namibias Wüste im Süden Afrikas und an den Amazonas in Südamerika. Zur Wahl stehen „Die Reise der Schneeeulen“, „Der Strauß – zum Laufen geboren“ und „Tiermythen – Die Kinder des rosa Delfins“. Der Publikumspreis des sh:z wird neben den weiteren Green-Screen-Preisen auf der Preis-Gala des Festivals am 17. September in der Eckernförder Stadthalle verliehen. Die Sylter Rundschau stellt alle drei Filme vor, die am Sonnabend, 20. August, um 19 Uhr, im Erlebniszentrum Naturgewalten in List gezeigt werden.

Der Film nimmt die Zuschauer mit auf die abenteuerliche Reise der Schneeeulen vom hohen Norden bis nach Mitteleuropa. Dabei erlebt der Betrachter, wie sich Tiere in der Zauberwelt des Winters den unwirtlichen, frostigen Bedingungen anpassen und welche fantastischen Strategien es gibt, den lebensbedrohlichen Winter zu überleben.Vielen Harry Potter Fans ist die Schneeeule „Hedwig“ gut bekannt. Sie überbringt in Potters Zauberwelt wichtige Botschaften. In unserer realen Welt führt die Schneeeule dagegen ein geheimnisvolles Leben nördlich des Polarkreises. In manchen Jahren tauchen Schneeeulen auch in Deutschland auf und gelten bei uns als vogelkundliche Sensation. Doch was treibt die hervorragend an die arktische Tundra angepassten Schneeeulen plötzlich in unsere Breiten? Schneeeulen und Lemminge bilden seit Jahrtausenden eine Schicksalsgemeinschaft. Etwa alle vier Jahre vermehren sich die Lemminge massenhaft. In dieser Zeit gibt es für die Schneeeulen genug Futter für die Jungenaufzucht. Die Eulen legen dann bis zu elf Eier und können erfolgreich ihre Küken groß ziehen. Zwei bis vier Lemminge verschlingt ein Küken täglich. Doch in den letzten Jahren scheinen in einigen Regionen der Tundra die regelmäßigen Massenvermehrungen auszubleiben. Was passiert mit Lemmingen und Schneeeulen? Wie sind die ökologischen Zusammenhänge und was passiert, wenn der Winter einmal viel zu früh kommt?

Die beste Anpassung an den Winter ist es, rechtzeitig in den Süden zu fliehen, wie es die meisten Zugvögel tun. Doch die Lemminge können nicht abwandern und müssen bei Temperaturen bis zu minus 40 Grad ausharren. Ist der nordische Winter zu kalt und der Schnee zu hoch, müssen die Eulen ihr Gebiet verlassen. Die abenteuerliche Reise der Schneeeulen beginnt.


„Die Reise der Schneeeulen“ – Deutschland 2014, Länge: 44 Minuten. Ein Film von Klaus Weißmann, Dietmar Nill und Brian McClatchy.



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erstellt am 12.Aug.2016 | 04:17 Uhr

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