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Sylter Rundschau

05. Dezember 2016 | 21:42 Uhr

Tourismus : Mit dem Fernbus von Bayern nach Sylt

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Das Unternehmen FlixBus bietet ab nächster Woche eine regelmäßige Verbindung zwischen München und List

In der kommenden Woche startet eine regelmäßige Busverbindung von verschiedenen Großstädten aus in Richtung Sylt. Allerdings nicht wie zunächst angekündigt von Berlin, sondern von München. Der erste Fernreisebus des Unternehmens FlixBus fährt am Mittwoch, 4. Mai, um 21.45 Uhr in der bayrischen Landeshauptstadt ab und soll nach etwas mehr als 16 Stunden Fahrtzeit gegen 14 Uhr seine Endhaltestelle in List erreichen. Die Strecke führt über Nürnberg, Erlangen, Würzburg, Hannover, Hamburg, Kiel, Flensburg und Niebüll bis nach Sylt. Erste Station auf der Insel nach der Überfahrt mit dem Autozug ist dann zunächst der Zentrale Omnibusbahnhof (ZOB). Von dort aus geht es weiter nach Norden bis zum Lister Hafen – mit Haltestellen in Wenningstedt, Kampen sowie an der Vogelkoje Kampen.

Die Fernbusse in Richtung Norden verkehren mittwochs bis sonntags. In der Gegenrichtung – also von der Nordsee hinunter nach Bayern – fährt das Unternehmen montags sowie von Donnerstag bis Sonntag. Die erste Rückfahrt von der Insel startet am 5. Mai nachmittags, die Busse kommen dann am nächsten Morgen am Münchner ZOB an. Für Fahrgäste aus München sowie aus Nürnberg, Erlangen und Würzburg kostet eine Inseltour mindestens 29 Euro, der Maximalpreis liegt bei 79,50 Euro. Je früher gebucht würde, desto günstiger seien die Preise, teilt FlixBus-Pressesprecher Gregor Hintz mit. Eine Fahrt von Hamburg auf die Insel koste elf bis maximal 35,50 Euro. Mit einem Umstieg in der Hansestadt könnten Fahrgäste aus nahezu ganz Deutschland nach Sylt gelangen, so Hintz, weil sich dort eines der zentralen Drehkreuze des Busunternehmens befände. Von Berlin aus gehe es so zum Beispiel bereits ab 18,90 Euro nach Westerland.

Allerdings darf FlixBus keine Passagiere befördern, die Strecken unter 50 Kilometern fahren wollen – das verbietet das Wettbewerbsrecht zugunsten des Personennahverkehrs der Bahn. Auf der Syltstrecke ist es also nicht möglich, zum Beispiel von der Insel nur bis Niebüll mitzufahren. Eine Fahrt bis Flensburg dagegen ist erlaubt und erspart so den Umstieg von der NOB in den Linienbus Richtung Fördestadt.

Nach wie vor ist für die Insel eine Kooperation mit der Sylter Verkehrsgesellschaft geplant. FlixBus könnte die Logistik und Infrastruktur der SVG nutzen. Außerdem würde das Inselunternehmen auch den Ticketverkauf für die neuen Fernbusse übernehmen. Derzeit sind die Gespräche, wie diese Zusammenarbeit genau ausgestaltet werden kann, allerdings noch nicht abgeschlossen.

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erstellt am 29.Apr.2016 | 05:38 Uhr

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