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Sylter Rundschau

06. Dezember 2016 | 11:25 Uhr

Sylter Seenotretter : Lister Seenotretter ziehen Krabbenkutter von Sandbank

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Ein auf einer Sandbank festgefahrener Kutter ist in der Nacht zu heute von den Rettungsmännern befreit worden.

Zwei Krabbenfischer sind in der Nacht zu heute aus Seenot gerettet worden. Ihr Kutter war südwestlich der Nordseeinsel Röm auf Grund gelaufen, teilte die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) in List mit. Der Seenotrettungskreuzer befreite den Stahlkutter – der sich auf Fangtour in der Nordsee befand – und begleitete ihn schließlich in seinen dänischen Heimathafen nach Havneby.

Gegen zwei Uhr hatte der Kapitän der „Katharine“ die Seenotretter der Station List alarmiert: Auf der Suche nach guten Fanggründen war der Krabbenkutter demnach – nach einer kurzen Grundberührung zwischen zwei Sandbänken – von der starken Strömung und den nordwestlichen Winden der Stärke sieben auf eine Sandbank gedrückt worden, heißt es von der DGzRS mit Sitz in Bremen. Rund 20 Minuten später erreichten die Retter den Kutter, der bereits „ziemlich hoch auf dem der Nordseeinsel vorgelagerten großen Sand“ lag. Aus eigener Kraft konnten sich die Fischer nicht mehr befreien. Bei einem Schwell von bis zu drei Metern sei die See immer wieder auf das Ruderhaus des 20-Meter-Schiffes geschlagen, sagt Vormann Christian Koprek. „Wäre das ein weniger robuster Holzkutter gewesen, wäre er von der starken Brandung zerdrückt worden.“ Der Vormann steuerte den Seenotrettungskreuzer vorwärts an den Havaristen heran. Mit einer Leine zogen die Rettungsmänner den Kutter in tieferes Wasser. „Wir haben ihn nach Havneby begleitet, weil sein Ruder offenbar durch die Grundberührung beschädigt worden war“, sagt Koprek. Doch die „Katharine“ benötigte keine weitere Hilfe und lief selbstständig in ihren dänischen Heimathafen ein.

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erstellt am 06.Jul.2016 | 13:13 Uhr

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