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Sylter Rundschau

11. Dezember 2016 | 07:13 Uhr

Polizei auf Sylt : Kriminelle und Betrunkene beschäftigen Sylter Polizei

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Gleich mehrmals mussten die Beamten auf der Insel am Wochenende ausrücken.

Eine Prügelei, geklaute E-Bikes und betrunkene Autofahrer: Ruhig war das Wochenende auf Sylt für die Polizei nicht. Gleich zwei Mal krachte es, weil Autofahrer zu viel getrunken hatten, sagte ein Sprecher der Polizei gestern. Zunächst war ein Mann mit 1,18 Promille Atemalkohol am frühen Sonnabendmorgen mitten über den Kreisverkehr in Wenningstedt gebrettert. Auf dem Weg von Kampen nach Westerland hatte er vermutlich die Kontrolle über seinen wagen verloren. Erst ein Friesenwall auf der gegenüberliegenden Seite konnte die rasante Fahrt demnach stoppen. Seinen Führerschein ist der Betrunkene zunächst los. Verletzt wurde niemand.

Glücklicherweise unverletzt blieben auch die Fahrzeuginsassen bei einem Unfall am Sonntagabend. Nach Angaben des Fahrers sei er gegen 20 Uhr mit seinem Auto von Keitum nach Munkmarsch gefahren, als ein Hase über die Straße lief. Als der 56-Jährige ausweichen wollte, kam er von der Straße ab und überschlug sich. Da der Test über 0,3 Promille ergab, musste der Mann zur Blutprobenentnahme. Bestätigt diese das Ergebnis, wird sich der Mann wegen Gefährdung des Straßenverkehrs infolge von Alkohol zu verantworten haben.

Anders als bei den Unfällen sind bei einer Schlägerei in Westerland gleich vier Menschen verletzt worden. Die betrunkenen Männer waren in der Nacht zum Montag vor einem Schnellrestaurant in Streit geraten, sagte ein Beamter. Anfangs hatten sie demnach nur gestritten, bevor es schließlich zur körperlichen Auseinandersetzung kam. Worüber die zwischen 30 und 40-Jährigen so in Rage geraten waren, war zunächst unklar. Gegen sie wurde ein Strafverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet.

Zwar keine Menschen, dafür aber Gegenstände hatten am Sonnabend mehrer Vandalen in Westerland angegriffen. Nach Angaben der Polizei rissen sie Blumen aus Beeten am Fahrbahnrand, warfen Bänke um und demolierten Autos. Augenzeugen hatten die Täter in Westerland beobachtet und die Hilfskräfte gerufen. Die Beschuldigten bestreiten bisher, für die Verwüstung verantwortlich zu sein.

Keinen Schuldigen gibt es indes für gleich mehrere Fahrraddiebstähle auf der Insel. Unter den gestohlenen Drahteseln seien auch teure E-Bikes gewesen, sagte der Sprecher. Sowohl in Wenningstedt, als auch in Westerland wurden die umweltschonenden Gefährte entwendet. Bei einem anderen Elektrofahrrad wurde nur der Akku demontiert und mitgenommen. Der wiederaufladbare Speicher ist das teuerste an den elektrisch betriebenen Fahrrädern: Je nach Wattzahl und Typ können diese bis zu 800 Euro kosten. Die Polizei sucht nach den Tätern.

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erstellt am 10.Okt.2016 | 17:48 Uhr

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