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Sylter Rundschau

26. Februar 2017 | 04:45 Uhr

Das Bahn-Chaos geht weiter : Harte Zeiten für viele Sylt-Reisende

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Umfangreichende Bauarbeiten am Bahnhof Keitum sorgen mehrere Wochen lang für Zugausfälle und Schienenersatzverkehr.

Ab kommenden Wochenende müssen sich alle Bahnreisenden – egal, ob Urlaubsgäste oder Berufspendler – auf Zugausfälle, geänderte Fahrzeiten sowie einen Schienenersatzverkehr durch Busse einstellen. Der Grund dafür sind Kabelverlegungsarbeiten für das neu gebaute Elektronische Stellwerk (ESTW) sowie Weichenverschiebungen in Keitum. Hier ein Überblick über sämtliche Änderungen von Sonnabend bis Anfang März.

Personennahverkehr

In allen Nächten von Sonnabend, 18. Februar, auf Sonntag, 19. Februar, bis Donnerstag, 23. Februar, auf Freitag, 24. Februar – jeweils in der Zeit von 23 Uhr bis 2 Uhr – verkehrt zwischen Morsum und Westerland lediglich ein Schienenersatzverkehr. Außerdem kommt es zu späteren Fahrzeiten von den Bahnhöfen Klanxbüll und Niebüll bis nach Morsum.

Die DB Regio-Züge RE 11032 und 11034 – planmäßige Ankunft 23.35 Uhr und 0.41 Uhr (Sonntag) beziehungsweise 0.50 Uhr (Montag bis Sonnabend) in Westerland – werden ab Morsum durch Busse ersetzt. Aufgrund der längeren Fahrzeiten erreichen die Reisenden Westerland zirka eine halbe Stunde später. Der RE 11032 wird zudem von Klanxbüll bis Morsum voraussichtlich bis zu zehn Minuten verspätet ankommen.

In der Gegenrichtung wird der RE 11095 – planmäßig 0.02 Uhr ab Westerland – bis Morsum durch einen Bus ersetzt. Wichtig: Der Bus fährt in Westerland 22 Minuten früher ab, um in Morsum den planmäßigen Zug nach Husum zu erreichen. Auch der RE 11097 – planmäßige Abfahrt 1.04 Uhr ab Westerland – wird bis Morsum durch einen Bus ersetzt. Der Bus fährt in Westerland geringfügig früher ab und hat dann in Morsum Anschluss an den verspätet abfahrenden Zug nach Niebüll.

Weiter geht es mit den Einschränkungen des Personennahverkehrs in den darauf folgenden Nächten Freitag/Sonnabend, 24./25. Februar, bis Montag/ Dienstag, 27./28. Februar – jeweils von 21.30 Uhr bis 2.15 Uhr. Der RE 11032 (planmäßige Ankunft 23.35 Uhr in Westerland) wird ab Morsum durch einen Bus ersetzt, der den Bahnhof Westerland zirka 22 Minuten später erreicht. Der RE 11034 – planmäßige Ankunft 0.41 Uhr (Sonntag) beziehungsweise 0.50 Uhr (Montag bis Sonnabend) in Westerland – verspätet sich bis Morsum um bis zu 15 Minuten und wird von dort durch einen Bus ersetzt, der den Bahnhof Westerland etwa 40 Minuten später erreicht.

Der RE 11095 (planmäßig 0.02 Uhr ab Westerland) wird bis Morsum durch einen Bus mit 6 bis 22 Minuten früherer Fahrzeit ersetzt. Dort besteht dann Anschluss an den bis zu 10 Minuten verspätet verkehrenden Zug nach Husum. Auch für den RE 11097 (planmäßige Ankunft 1.35 Uhr in Niebüll) gibt es bis Morsum einen Ersatzverkehr. Der Bus fährt in Westerland geringfügig früher ab und hat in Morsum Anschluss an den 31 Minuten verspätet abfahrenden Zug nach Niebüll.

Mit den massivsten Einschränkungen ist dann in allen Nächten von Dienstag/Mittwoch, 28. Februar/1. März, bis Freitag/ Sonnabend, 3./4. März – jeweils im Zeitraum von 20.30 Uhr bis 2 Uhr – zu rechnen. Hinzu kommt eine fast 20 Stunden andauernde Streckensperrung von Sonnabend, 4. März, ab zirka 18.30 Uhr bis Sonntag, 5. März, gegen 12.30 Uhr. Die meisten Züge der Marschbahn-Linie RE6 werden zwischen Morsum (teilweise zusätzlicher Halt) und Westerland durch Busse ersetzt. Reisende werden gebeten, die bis zu 38 Minuten spätere Ankunft oder frühere Abfahrt der Busse am Bahnhof Westerland zu beachten. Die RE 11032 und 11034 Richtung Sylt – planmäßige Abfahrten 20.40 Uhr und 21.40 Uhr in Hamburg-Altona – verspäten sich außerdem voraussichtlich um bis zu 15 Minuten. Der RE 11091 in Richtung Festland – planmäßige Ankunft 1.35 Uhr in Niebüll – fährt im Anschluss an den Schienenersatzverkehr ab Morsum bis Niebüll mit späteren Fahrzeiten von 24 bis 34 Minuten.

Fernverkehr

Am Sonnabend, dem 4. März, in der Zeit von 15.30 Uhr bis 19.05 Uhr ist auch der Fernverkehr betroffen. Für die Verbindung EC 27 – von Westerland über Hamburg, Berlin, Dresden und Prag bis nach Budapest – gelten folgende Änderungen: Der IC 2073 nach Berlin-Südkreuz (planmäßige Abfahrt 15.26 Uhr in Westerland) fährt dort zirka fünf Minuten früher ab. Außerdem endet der IC 2374 von Karlsruhe-Hauptbahnhof – planmäßige Ankunft in Westerland um 19.04 Uhr – bereits in Hamburg-Hauptbahnhof und fällt von Hamburg bis zur Endstation auf Sylt ganz aus.

Autozüge

Aufgrund der Bauarbeiten auf der Bahnstrecke zwischen Morsum und Westerland müssen sich motorisierte Reisende am ersten März-Wochenende auch auf Ausfälle von Autozügen der Deutschen Bahn AG und ihres Konkurrenten RDC vorbereiten.

Für den DB-Sylt Shuttle betrifft dies am Sonnabend, 4. März, folgende Verbindungen: Die roten Autozüge von Niebüll nach Westerland um 18.05 Uhr, 19.35 Uhr und 21.05 Uhr sind gestrichen – letzte Abfahrt Richtung Sylt am Sonnabend um 17:35 Uhr mit einem außerplanmäßigen Sonderzug. Runter von der Insel von Westerland nach Niebüll fährt der letzte Sylt Shuttle an diesem Tag um 17.30 Uhr – die Abfahrten 18.30 Uhr, 19.30 Uhr und 21.30 Uhr entfallen.

Der letzte „Autozug Sylt“ von RDC in Richtung Insel fährt am Sonnabend, 4. März, bereits um 16.30 Uhr. Gestrichen werden muss an diesem Tag die Verbindung ab Niebüll um 19 Uhr, der Spätzug um 22 Uhr fällt wegen der Bauarbeiten sogar noch bis Ende März aus. Von Westerland nach Niebüll fährt der letzte „Blaue“ am 4. März um 17.55 Uhr, alle späteren Autozüge fallen aus.

Am Sonntag, dem 5. März, kann der Autozugbetrieb wegen der Gleisarbeiten erst mittags wieder starten. Die erste Abfahrt eines Sylt Shuttle von Westerland nach Niebüll findet an diesem Tag um 12.30 Uhr mit einem Sonderzug statt. Vom Festland in Richtung Insel fährt der erste rote DB-Zug um 12.35 Uhr ab Terminal Niebüll. Der erste RDC-Autozug nach der Zwangspause am Sonntag, dem 5. März, fährt um 13.30 Uhr von Niebüll nach Westerland. In der Gegenrichtung zum Festland startet der erste blaue Autozug um 14.55 Uhr ab der Verladung in Westerland.

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erstellt am 15.Feb.2017 | 05:14 Uhr

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