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Sylter Rundschau

26. August 2016 | 20:36 Uhr

Wahlkampf : Grüne Kandidaten zu Besuch auf Sylt

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Die Grünen Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl tourten am Wochenende über die Insel, diskutierten mit Bürgern und holten sich bei einer Wattwanderung nasse Klamotten.

Mit trockenen Klamotten brachen sie auf – bis auf die Haut durchnässt kamen sie zurück: Für die Grünen Spitzenkandidaten Luise Amtsberg und Konstantin von Notz stand gestern ein feuchter Ausflug ins Watt auf dem Wahlkampfprogramm. Wie in Wahlkampfzeiten üblich, tourt auch das grüne Politiker-Duo derzeit durch Schleswig-Holstein, trifft sich mit Wählern, gibt Interviews und macht sich mit Themen vertraut. Seit Sonntag waren die Kandidaten nun auf Sylt zu Gast.

Am Sonntag hatten Notz und Amtsberg zum Bürgerdialog in die Stadtgalerie Alte Post in Westerland geladen, um mit Syltern über die Spähprogramme Prism und Tempora zu sprechen. Rund 25 Zuhörer kamen. Bundestagsabgeordneter Konstatin von Notz wertete den Abend daher als Erfolg: „Ich war am Samstag noch auf der Freiheit statt Angst Demo in Berlin und es war ein schönes Signal, dass das Thema immer mehr Leute erreicht. Das war auch in Westerland spürbar.“ So sei es den Besuchern hauptsächlich um die Frage gegangen, wie man sich dieser Überwachung entziehen könne. Die Antwort des Politikers: „Wenn der Gesetzgeber nicht aktiv wird, um uns zu schützen, dann ist es heutzutage fast unmöglich dieser Ausspähung zu entgehen.“

Auf die Themen Wohnungsbau, Natur- und Küstenschutz angesprochen, hatten die Kandidaten gestern zwar keine passgenauen Lösungen für die Insel parat, aber doch deutliche Standpunkte im Gepäck: „Für den Umwelt und Naturschutz wünschen wir uns, dass Sylt bei aller touristischer Offenheit nicht den Ast absägt, auf dem man hier sitzt“, sagte von Notz. Und auch Luise Amtsberg plädierte für einen bewussten Umgang mit den Ressourcen der Insel: „Wir sind natürlich dafür, dass die Insel auch weiterhin ausreichend im Naturschutz Beachtung findet.“

Was das Problem des mangelnden Wohnraums angeht, so waren die Kandidaten sich einig: „Wir machen uns stark dafür, dass die Mieten nicht unkontrolliert steigen dürfen.“ Sylt habe allerdings eine spezielle Problematik, die am besten gemeinsam vor Ort gelöst werden müsse.

 

 

 

 

 

 

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erstellt am 10.Sep.2013 | 00:36 Uhr

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