zur Navigation springen

Sylter Rundschau

05. Dezember 2016 | 19:36 Uhr

Zugausfälle auf Sylt : Gebrochener Draht sorgt für Zugausfälle

vom

Eine technische Störung in Keitum hat gestern massiv den Zugverkehr behindert. Kinderkonzert mit Justus Frantz musste abgesagt werden.

Ein gebrochener Draht in einem Bahn-Stellwerk in Keitum hat am Sonntag den Zugverkehr von und nach Sylt behindert. Für rund eine Stunde konnte kein einziger Zug auf der Strecke fahren, sagte Bahnsprecher Egbert Meyer-Lovis heute. Auch nachfolgende Züge seien durch den Technikfehler behindert worden. Insgesamt acht Nahverkehrszüge sowie zehn Autozüge hätten demnach wegen der Störung nicht fahren können. Hinzu kamen vier Züge der Nord-Ostsee-Bahn (NOB), die nicht wie geplant rollen konnten, teilte das Unternehmen mit. 

Rund drei Stunden habe es gedauert, bis der Fehler behoben werden konnte, sagte Meyer-Lovis. Zunächst sei die entsprechende Stelle durch eine Weiche geschlossen und anschließend von einem Techniker repariert worden. Ab 17.45 Uhr fuhren die Züge auf der Strecke wieder wie gewohnt. Am Bahnhof in Westerland warteten zahlreiche Menschen auf ihren Zug. Hinzu kamen Sylter und Gäste, die Angehörige oder Freunde vom – verspäteten – Zug abholen wollten. In Durchsagen wurde immer wieder auf die Störung zwischen Keitum und Westerland hingewiesen.

Abgesagt werden musste wegen der Zugausfälle auch das Konzert „Klassik für Kinder“ mit Justus Frantz im Keitumer Friesensaal, das ursprünglich um 17 Uhr beginnen sollte. Weil der bekannte Dirigent und Pianist fast vier Stunden an der Autoverladung warten musste, blieb dem Veranstalter nichts anderes übrig, als die zahlreich erschienenen kleinen und großen Besucher des Benefizkonzerts wieder nach Hause zu schicken. Justus Frantz schaffte es dann auch nur knapp zu seinem abendlichen Auftritt mit Klavierwerken unter dem Motto „Best of Beethoven.“

zur Startseite

von
erstellt am 05.Sep.2016 | 18:49 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen