zur Navigation springen

Sylter Rundschau

05. Dezember 2016 | 13:42 Uhr

Fernbusse : Flixbus fährt nicht mehr nach Sylt

vom

Unternehmen hat Betrieb auf die Insel eingestellt. Zur Weihnachtszeit sollen Busse wieder rollen.

Das Unternehmen Flixbus fährt zunächst nicht mehr nach Sylt. Seit Montag letzter Woche fahren die Fernbusse nach dem Herbst-/Winterfahrplan   – von Süden kommenden reicht die Verbindung derzeit nur bis Flensburg, teilte die Firma mit Sitz in München auf Nachfrage mit. „Grund ist das erwartungsgemäß rückläufige Buchungsverhalten in den kälteren Monaten.“

Erst vor gut dreieinhalb Monaten – Mitte Juni 2016 – hatte Flixbus die Verbindung nach Sylt eingerichtet. Ob eventuell auch ein Mangel an Fahrgästen ein Grund für die zeitweilige Einstellung der Verbindung sind, wollte eine Sprecherin nicht bestätigen – „Fahrgastzahlen veröffentlichen wir generell nicht“, heißt es dort nur.

Die meisten Fahrgäste, die mit der preiswerten Buslinie nach Sylt gefahren sind, stammten aus Schleswig-Holstein und aus Hamburg, heißt es von Flixbus. Von Kiel aus zahlt man rund neun Euro. Gerade in den Sommermonaten seien unter den Passagieren allerdings auch viele Reisende aus München, die über Nacht zu einer der Zielhaltestellen auf Sylt gefahren sind. Rund 16 Stunden dauert diese Tour von der bayrischen Landeshauptstadt bis hinauf zur Endstation am Lister Hafen.

Zur Weihnachtszeit soll „der Betrieb noch einmal kurzzeitig aufgenommen werden“, heißt es. Ob die Busse zum Frühjahr/Sommer wieder regelmäßig rollen, soll noch geprüft werden.

Flixbus ist derzeit Marktführer unter den Anbietern von Fernbusreisen: Erst vor rund zwei Wochen hatte sich die Bahn (DB) aus dem verlustreichen Fernbusgeschäft weitgehend zurückgezogen und damit den Kampf gegen den „grünen  Riesen“ aufgegeben. Ende des Jahres verschwindet auch die Marke BerlinLinienBus.

zur Startseite

von
erstellt am 28.Sep.2016 | 18:17 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen