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Sylter Rundschau

10. Dezember 2016 | 23:33 Uhr

StraSSenbau auf Sylt : „Exakt im Zeitplan“

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

EVS und Straßenbauer ziehen Zwischenbilanz der Sanierung der Landesstraße 24 und der Lorens-de-Hahn-Straße

Die gemeinsam vom Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV-SH) und der Energieversorgung Sylt GmbH (EVS) durchgeführte Baumaßnahme in der L24 liegt „exakt im Zeitplan“. Der südlichste Abschnitt zwischen Halemdüür und Breslauer Straße ist bereits fertig gestellt; bis Ende des Jahres rechnet die EVS damit, alle Rohrleitungsarbeiten durchgeführt zu haben, teilte der Energieversorger auf Anfrage unserer Zeitung mit. Die Planer des Landes wollen ihrerseits bis Jahresende die Asphaltierung von der Breslauer Straße Richtung Norden bis zum kleinen Trift durchgeführt haben. Der zweite Abschnitt der Oberflächenerneuerung verläuft dann vom Trift bis zum Bahnhof Westerland. Dieser Abschnitt soll Anfang 2017 vom Land fertig gestellt werden, sofern die Wetterlage die Asphaltierungsarbeiten ermöglicht.

„Dank der guten Zusammenarbeit mit der Gemeinde und dem Land sind wir gut im Zeitplan, sodass bereits ein – bis auf die Verschleißschicht – fertig asphaltierter Abschnitt wieder für die Anwohner befahrbar ist“, erklärte EVS-Geschäftsführer Georg Wember.

Auch der LBV-SH, zuständig für den Bau und die Verwaltung der Landesstraßen, zeigt sich zufrieden mit dem Bauverlauf: „Gerade wegen der speziellen Verkehrssituation auf Sylt ist es wichtig, dass die Bautätigkeiten zügig und wie geplant umgesetzt werden können und die Bürger für die nächsten Jahre von weiteren Einschränkungen verschont bleiben“, erklärte Andreas Jürgensen von der Straßenbauabteilung des Landesbetriebes.


Mehr als sechs Kilometer Leitungen


Die Rohrleitungsarbeiten der EVS umfassen die Erneuerung aller Versorgungsleitungen und querenden Leitungen sowie der Hausanschlüsse entlang der rund 1,6 km langen Baustrecke. Die Einbindungen an die Hauptversorgungsachse nach Rantum und Hörnum wurden beziehungsweise werden zum Teil nachts durchgeführt, um weitere Einschränkungen für den Autoverkehr zu vermeiden.

Der achtmonatigen Bauzeit ging bei EVS bereits eine achtmonatige Planungs- und Ausschreibungsphase mit Abstimmung aller beteiligten Institutionen voraus. Nachdem das Land mitgeteilt hatte, dass die komplette Oberfläche vom Ortseingang Rantum bis zum Bahnhof Westerland erneuert wird, war es notwendig, dass die Ver- und Entsorgungsleitungen zuvor saniert werden, damit diese nach der Oberflächensanierung nicht mehr angefasst werden müssen, um auch zukünftig eine hohe Versorgungssicherheit mit Energie und Trinkwasser für den Süden der Gemeinde Sylt bis nach Hörnum zu sichern. Aufgrund der aufwändigen und umfassenden Berichterstattung über die Baumaßnahme und die jeweils aktuelle Verkehrsführung in der lokalen Presse, im Radio sowie über Infoflyer gab es so gut wie keine Beschwerden, erklärte die EVS weiter. „Unser Dank geht an dieser Stelle noch einmal ganz besonders an alle Anlieger und betroffenen Verkehrsteilnehmer, dass sie so großes Verständnis aufbringen“, erklärte Wember.

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erstellt am 21.Sep.2016 | 05:30 Uhr

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