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Sylter Rundschau

28. November 2014 | 06:39 Uhr

Die sympathischen Sylter Schafe

vom

Fotograf Hans Jessel zeigt in der Galerie von Cornelia Kamp neben Landschaftsaufnahmen auch eine Serie mit Schaf-Motiven

Keitum | Kaum einer vermag die schönsten Seiten der Insel so zu porträtieren wie er: Seit bereits 30 Jahren unternimmt der Sylter Fotograf Hans Jessel Streifzüge über das Eiland mit dem einen erklärten Ziel: In der Symbiose zwischen Landschaft und Himmel die Seele der Insel aufzuspüren.

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Zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein - die eindrucksvollen Fotografien bedingen stets ein planvolles Vorgehen. Dieses Prinzip setzt Hans Jessel in seiner neuesten Ausstellung in Kamps Galerie ausnahmsweise einmal außer Kraft - wie auch die Tatsache, dass man auf seinen Bildern Lebewesen zumeist vergeblich sucht: Schafe rücken diesmal in den Mittelpunkt.

"Es sind im Gegensatz zu meiner sonstigen Vorgehensweise Zufallsaufnahmen, die sich nicht planen lassen", erläutert Jessel. Und dennoch fand er auch hier die richtigen Momente: Am Nösse-Deich über den sich eine imposante Wolkenbildung türmt, blickten die Tiere ebenso neugierig in die Kameralinse wie vor der dämmrigen Kulisse der Lister Dünen oder auf dem Rantum-Damm, über dem ein Regenbogen aufsteigt. "Schafe strahlen Sympathie aus - und sind ein authentischer Teil dieser Insel", begründet Jessel sein Faible für die wolligen Vierbeiner. Die Fotografien kennzeichnen zugleich nicht nur ein anderes Sujet, sondern auch eine Modulation des kreativen Schaffens selbst: "Ich habe festgestellt, dass ich als Fotograf doch vielschichtiger bin, als ich mich bislang wahrgenommen habe." Zu dieser Erkenntnis hat auch ein kürzliches Kontrastprogramm beigetragen, als Hans Jessel die verschiedensten Facetten der Metropole Hamburg ausgiebig für ein Magazin ablichtete.

Dennoch: Die Fans von Jessels Sylter Landschaftsaufnahmen werden auf diese auch künftig nicht verzichten müssen. Und sie sind neben den Schaf-Motiven ebenfalls in der neuen Ausstellung "Grenzen der Landschaft" in Kamps Galerie zu sehen. Für Cornelia Kamp sind die Ausstellungen des befreundeten Fotografen längst ein fester Zyklus - seit 15 Jahren gibt es jährlich eine neue Präsentation.

Die Werke in unterschiedlichsten Formaten bis hin zum zwei Meter breiten Panoramabild, von denen jeweils nur fünf Abzüge gefertigt werden, bleiben bis zum 1. Mai in Kamps Galerie im Gurtstich 41 ausgestellt. Momentan ist eine Besichtigung nach telefonischer Vereinbarung (Tel. 98 39 0) möglich, in der Zeit vom 27. Dezember bis zum 6. Januar ist die Ausstellung täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

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erstellt am 18.Dez.2012 | 07:26 Uhr

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