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Sylter Rundschau

09. Dezember 2016 | 07:00 Uhr

Politik auf Sylt : Die Alte Post bekommt ein neues Dach

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Weil das Dach der Alten Post in Westerland marode ist, muss es dringend saniert werden. Nun hat der Hauptausschuss nach langer Diskussion die Maßnahme abgesegnet.

Die Fotos von dem Dachstuhl der Alten Post, die KLM-Chef Marcus Kopplin im Hauptausschuss den anwesenden Kommunalpolitikern präsentierte, sprachen für sich: Wasser tritt deutlich sichtbar durch das marode Dach und an diversen Stellen sind bereits Fäulnisprozesse des Dachstuhles erkennbar. Nach diesen deutlichen Bildern und Kopplins Erläuterungen stimmte der Hauptausschuss der Sanierung des Daches in seiner Sitzung am vergangenen Dienstag zu.

Der Entscheidung ging eine lange Diskussion voraus. Vor allem die Sylter Wählergemeinschaft (SWG) fühlte sich im Vorfeld schlecht informiert und sperrte sich in der Sitzung der Gemeindevertreter im vergangenen Mai, der Investition ohne genaue Kenntnis der Sachlage zuzustimmen. Immerhin soll das Vorhaben etwa 340  000 Euro kosten. „Bei so einer großen Sanierungsmaßnahme erwarte ich, dass die Selbstverwaltung eine gutachtliche Stellungnahme bekommt“, forderte Dürken Freier (SWG) in der damaligen Sitzung. Der Tagesordnungspunkt wurde also auf den Hauptausschuss vertagt und Marcus Kopplin, Leiter des Kommunalen Liegenschafts-Managements (KLM), zeigte anhand vieler Fotos, warum die Maßnahme unumgänglich ist. „Notwendig und unaufschiebbar“ sei vor allem eine Ursachenermittlung und Instandsetzung einer Teilfläche, welche vermutlich Wassereinbrüche in eine Wohnung in dem Gebäude bedingen, so der KLM-Chef.

Die Dachfläche der Alten Post sei – mit Ausnahme der Fläche des in den 80er Jahren aufgestockten östlichen Anbaus, in dem ein Teil des Sylter Archivs untergebracht ist – baualtersbedingt abgängig, erklärte er auf Nachfrage unserer Zeitung. „In der Vergangenheit wurden immer wieder Undichtigkeiten partiell abgedichtet. Um aber weitere Fäulnisschäden am Dachstuhl durch Feuchtigkeit zu verhindern, sollte zeitnah eine Instandsetzung beziehungsweise eine Erneuerung der bereits geschädigten Teile und eine fachgerechte Neuentdeckung des Daches erfolgen“, empfiehlt Kopplin. Mit der Entscheidung des Ausschusses ist das Vorhaben abgesegnet – eine Abstimmung der Gemeindevertreter ist nicht mehr nötig.

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erstellt am 20.Jun.2016 | 05:09 Uhr

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