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Sylter Rundschau

04. Dezember 2016 | 04:55 Uhr

Henner-Krogh-Förderpreis : Der Nachwuchs singt sich nach vorne

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Die Schülerinnen-Band „Blondie, Brownie and the Redhead“ gewannen am Sonnabend den diesjährigen Henner-Krogh-Förderpreis.

Sie zappelten, zitterten - und durften dann ihren Sieg zelebrieren: Die drei Mädels von „Blondie, Brownie and the Redhead“ haben am Sonnabendabend verdientermaßen beim Henner-Krogh-Förderpreis abgeräumt. Die drei Sylter Mädchen zwischen 15 und 17 gewannen nicht nur den ersten Platz des Förderpreises, sondern teilten sich mit dem Duo Mutter-Söhnchen auch den Reinhard-Mey-Sonderpreis für die beste deutschsprachige Eigenkomposition.

Das Probenkonzept von Paulina Lunk, Hanna Maria Huß und Mia Elias ist damit augenscheinlich aufgegangen: 70 Prozent der Proben sei Spaß, 30 Prozent wirkliches Proben, erklärten die Drei. Unterstützung bei ihrer Henner-Krogh-Teilnahme haben die drei von ihrem Lehrer erhalten. „Herr Zander“ begleitete die Mädchen bei ihrer Ballade „Erinnerungen eines Seemanns“ auf der Gitarre.

Auf dem zweiten Platz des Förderpreises landete die Band Smear Jam Bread, die die Bühne des Congress Centrums Sylt vor rund 800 Gästen zum dritten Mal mit ihrem Garage-Rock souverän bespielten. Sänger Julian Sorg zudem noch mit dem Duo Mutter-Söhnchen auf der Bühne: Mit seiner Mutter Susanne Baske gewann er die zweite Hälfte des Reinhard-Mey-Sonderpreises.

Den dritten Platz machte das Duo Soon. Die Schüler Finn Schmidt (19) und Martin Röttger (18) beeindruckten ihre Fans im Saal und die Jury durch emotionalen Gesang und gekonnte Klavierbegleitung.

Doch auch wenn in diesem Jahr sechs ganz unterschiedliche Musikgruppen dafür sorgten, dass die Besucher des Henner-Krogh-Preises auf durchweg gutem Niveau unterhalten wurden, mahnte Bürgervorsteher Peter Schnittgard in seinem Grußwort an, dass die Insel die Musikförderung noch ernster nehmen müsse. Er wünsche sich künftig eine Art Musikgipfel, bei dem das Thema insular aufgegriffen wird.

Der Förderpreis selbst überzeugte auch in diesem Jahr neben den musikalischen Einlagen mit interessanten Juroren, verschiedensten Zwischeneinlagen und in diesem Jahr erstmals mit einem kleinen Henner Krogh als Preis für die Gewinner. Und natürlich mit der auf Sylt schon zum Kult avancierten Moderation von Sünje Goldbaum und Ron Glauth – oder, wie es Goldbaum als Anspielung auf die Gewinnerband formulierte: „Blondie and the No-Hair“.

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erstellt am 20.Mär.2016 | 17:27 Uhr

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