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Sylter Rundschau

09. Dezember 2016 | 03:10 Uhr

Sylter Immobilienmarkt : Der Immobilienmarkt auf Sylt „erlebt eine andauernde Boomphase“

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Hypovereinsbank stellt Marktübersicht für die Insel vor - Preisanstieg besonders in dezentralen Lagen.

Pünktlich zum Umzug der Westerländer Filiale der Hypovereinsbank in ihre neuen, sehr modern anmutenden Räume präsentierte das Geldhaus gestern seinen aktuellen Bericht über den Immobilienmarkt auf Sylt. Die Marktübersicht stellt gleich zu Beginn fest, „dass der Wohnungsmarkt auf Sylt eine anhaltende Boomphase erlebt und nach wie vor von steigenden Kauf- und Mietpreisen geprägt ist.“ Zu dem Pressegespräch über die aktuellen Entwicklungen auf dem Sylter Immobilienmarkt waren sowohl der Niederlassungsleiter für Schleswig-Holstein, Stefan Knigge, als auch der Direktor der Immobilienfinanzierung der Hypovereinsbank, Stefan Bubolz, nach Sylt gekommen. Zwar zählt sich die Bank auf der Insel nicht zu den maßgeblichen Immobilien-Finanzierern, macht aber dennoch „sehr gute Geschäfte auf der Insel gerade mit solchen Kunden, die nicht auf Sylt beheimatet sind“.

Mit dem jetzt vorgelegten Bericht, der eine Übersicht zu der aktuellen Entwicklung von Immobilienpreisen auf der Insel darstellt, will die Bank auch ihre Kompetenz auf dem stark umworbenen Sylter Immobilienmarkt unter Beweis stellen. Das gelingt durch eine differenzierte Betrachtung der einzelnen Orte und der Analyse der Gesamtentwicklung. „Angesichts historisch niedriger Zinsen, dem knappen Bauland auf der Insel und dem geringen Angebot erwarten wir, dass sich die positive Preisentwicklung fortsetzen wird“, sagt Stefan Knigge, um auch festzustellen, dass man „einen Preisanstieg insbesondere in dezentralen bisher weniger beachteten Lagen“ beobachtet. „Obwohl Sylt traditionell teuer ist und hier deutschlandweit mit die höchsten Preise erzielt werden, beobachten wir einen flächendeckenden Preisanstieg. Liebhaberpreise erzielen Objekte in den exklusivsten und gefragtesten Wohnlagen in Kampen, Braderup, Keitum und den wassernahen Wohnstraßen von List.“

Der Bericht sieht auch die Entwicklung am Sylter Mietermarkt und stellt dazu fest: Sollten neue Regelungen Insulanern zugute kommen, würde dies wohl zu einem sinkenden Angebot an neuen Ferienimmobilien führen. „Dies würde den Anstieg der Preise – sowohl im Neubau als auch im Bestand – beschleunigen.“ Kurzum: Immobilien-Experten wie Stefan Bubolz sehen „ungeachtet des erreichten Niveaus auch zukünftig eine positive Preisentwicklung“ auf dem Sylter Immobilienmarkt. 

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erstellt am 30.Jun.2016 | 05:00 Uhr

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