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Sylter Rundschau

09. Dezember 2016 | 18:36 Uhr

Tri-Islands-Triathlon : Auf die Plätze, fertig, los

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Am Sonnabend findet zum zweiten Mal das große Sportevent auf Sylt, Amrum und Föhr statt. Auch der Sylter Dirk Petersen ist dabei

Nur noch drei Tage, dann fällt auf den nordfriesischen Inseln Sylt, Amrum und Föhr zum zweiten Mal der Startschuss zum Tri-Islands-Triathlon. Anders als im Vorjahr werden in diesem Jahr deutlich mehr Triathleten an dem Sport-Event teilnehmen: Statt 388 sind es 600 Wettkämpfer. Unter ihnen ist auch der Sylter Dirk Petersen, Geschäftsführer der Garten- und Landschaftsbau-Firma Willy Petersen.

Bereits im vergangenen Jahr hat der Sportler an dem Triathlon teilgenommen und sich sofort, als es die Möglichkeit dazu gab, für die zweite Auflage angemeldet. „Es ist schon etwas ganz besonderes, an einem Triathlon teilzunehmen, der auf Sylt endet“, schwärmt Petersen. Im vergangenen Jahr habe er vor allem das Schwimmen genossen: „Von Booten begleitet durchs Wattenmeer zu schwimmen war ein tolles Erlebnis, das hat man nicht alle Tage.“ Aber gerade diese Disziplin berge Risiken: „Aufgrund des Weges, den man schwimmt, können aus den zwei Kilometern auch schnell mal drei werden. Bei mir sind es beim letzten Mal sogar vier geworden.“ Im vergangenen Jahr hatten Sportler berichtet, dass die Orientierung auf der offenen Nordsee recht schwierig gewesen sei.

Dennoch hat Petersen es als 46. ins Ziel geschafft. „Ich hatte am Tag zuvor aber noch einen Wettkampf und war etwas geschwächt“, sagt er augenzwinkernd. In diesem Jahr hofft er auf eine bessere Platzierung, allerdings musste er verletzungsbedingt einige Monate das Training reduzieren: „Ich hatte einen Bandscheibenvorfall und daher wird das Laufen in diesem Jahr wohl die schwierigste Disziplin für mich“, glaubt er.

Grundsätzlich aber seien die Anforderungen des Red-Bull-Triathlons aus sportlicher Sicht keine große Herausforderung, sagt der 47-Jährige. „Für Leute, die regelmäßig Schwimmen, Laufen und Radfahren, sollte das kein Problem sein“, sagt er. Sportlich gesehen habe Petersen schon „alles gemacht, was es gibt“, erzählt er lachend. Darunter alle Distanzen beim Marathon, den Iron Man und Alpenüberquerungen.

In diesem Jahr ist das Prozedere des Triathlons etwas anders als im vergangenen Jahr: Die Sportler werden zunächst nach Föhr reisen, wo sie bei Utersum campen können. Der Triathlon selbst startet wieder an der Amrumer Südspitze. Um dorthin zu kommen, brechen die Teilnehmer gemeinsam zu einer Wattwanderung von Föhr nach Amrum auf. Von dort müssen sie durch die – je nach Wetterlage – mehr oder minder wilde Nordsee 2,5 Kilometer zurück nach Föhr schwimmen. In diesem Jahr sollen auf der Schwimmstrecke Katamarane und große Bojen als Orientierungshilfe aufgestellt werden, kündigt der Veranstalter an.

Auf Föhr angekommen, stehen anschließend 40 Kilometer Radfahren auf dem Programm, dann geht es auf Booten nach Sylt, wo die Sportler sich abschließend beim Zehn-Kilometer-Lauf verausgaben können. Auch in diesem Jahr werden die Gezeiten wieder dafür sorgen, dass nur diejenigen den Triathlon auf Sylt beenden können, die schnell genug zum Schiff auf Föhr geradelt sind.

In Hörnum können sich die Sportler und Zuschauer auf tolle Stimmung beim Zieleinlauf am Oststrand freuen. Es gibt einen Jeep-Parcours, Slack-Lines und für die Rückfahrt der Sportler nach Föhr und die Abschlussparty hat der Getränkehersteller die MS „Koi“ gechartert.

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erstellt am 20.Jul.2016 | 05:30 Uhr

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